Russland

Zur besseren Überwachung – Amokläufer von Perm in VIP-Krankenzimmer verlegt

Der Amokläufer von Perm, der am 20. September 2021 sechs Menschen tötete und mehr als 40 verletzte, ist wieder zu Bewusstsein gekommen. Sein Krankenzimmer wurde verstärkt bewacht. Sein Zustand ist stabil, aber weiterhin ernst. Zuvor war ihm ein Bein amputiert worden.
Zur besseren Überwachung – Amokläufer von Perm in VIP-Krankenzimmer verlegtQuelle: Gettyimages.ru © Russisches Ermittlungskomitee

Timur Bekmansurow, der im Gebäude der Staatlichen Universität Perm Amok gelaufen war, wurde mittlerweile in einem VIP-Krankenzimmer untergebracht. Dies berichtete der Telegramkanal Baza. Nach Angaben des Kanals gestaltet sich die Überwachung des Verbrechers nun für die Polizisten einfacher. Zuvor war berichtet worden, dass der Schütze das Bewusstsein wiedererlangt hatte.

Die Strafverfolgungsbehörden hatten mutmaßlich Informationen darüber erhalten, dass Angehörige der Toten und Verletzten in das Krankenzimmer von Bekmansurow einbrechen könnten. Dieser Bericht wurde zwar nicht offiziell bestätigt. Aber die Polizisten beschlossen, die Sicherheitsvorkehrungen für den Schützen zu verstärken. Es ist vorgeschrieben, dass keine Außenstehenden die Etage betreten dürfen, auf der der Patient liegt.

Baza schrieb auch, dass der Zustand von Bekmansurow weiterhin ernst ist. Es sei nicht ausgeschlossen, dass ihm eine künstliche Niere eingepflanzt werden muss. Die Leiterin des regionalen Gesundheitsministeriums teilte außerdem mit, dass sich der Zustand von Bekmansurow verbessert hat und er das Bewusstsein wiedererlangt hat. Zuvor war sein Bein amputiert worden.

Am Morgen des 20. September 2021 hatte der 18-jährige Timur Bekmansurow im Gebäude der Staatlichen Universität Perm das Feuer eröffnet. Sechs Menschen wurden bei dem Massaker getötet. Bei der Festnahme leistete der Täter Widerstand und wurde verletzt.

Mehr zum Thema - Nach Amoklauf in Perm: Putin zeichnet Polizisten mit "Orden des Mutes" für Festnahme des Täters aus

Sehr geehrte RT DE-Leser,

wir sind auf einen neuen Dienst für die Kommentarfunktion umgestiegen.

Da wir die Privatsphäre unserer Leser respektieren und Ihre Daten nicht an eine Drittplattform übermitteln werden, müssen Sie sich erneut registrieren. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeit und hoffen, dass sie sich weiterhin mittels der Kommentarfunktion über aktuelle Themen austauschen und informieren können.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre RT DE-Redaktion