Russland

Russische Erlöse aus Öl-Exporten steigen im ersten Halbjahr 2021 um über 20 Prozent

Trotz der Produktionskürzungen für Rohöl, auf die sich Moskau mit der OPEC geeinigt hatte, sind die russischen Einnahmen aus dem Öl-Export in diesem Jahr gestiegen. Allein im Juni lagen sie im Vergleich zum Vormonat um fast 23 Prozent höher.
Russische Erlöse aus Öl-Exporten steigen im ersten Halbjahr 2021 um über 20 ProzentQuelle: Reuters © Sergei Karpukhin

Die Einnahmen aus dem Verkauf von russischem Rohöl ins Ausland sind in den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 21,5 Prozent gestiegen. Das zeigen Daten des Föderalen Zolldienstes Russlands.

Das Land exportierte Rohöl im Wert von 47,63 Milliarden US-Dollar. Das Volumen der Ölausfuhren belief sich jedoch auf 88,2 Millionen Tonnen, was einem Rückgang von fast zwölf Prozent entspricht. Dieser Rückgang ist auf die Produktionskürzungen zurückzuführen, die Russland mit der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) vereinbarte.

Im Juni stiegen die russischen Rohölexporte im Vergleich zum Vormonat jedoch um 11,5 Prozent und erreichten 22,65 Millionen Tonnen. In Geldwerten ausgedrückt, stiegen die Ausfuhren allein im Juni im Vergleich zum Vormonat um 22,9 Prozent auf 10,9 Milliarden US-Dollar.

Die russischen Einnahmen aus der Ausfuhr von verflüssigtem Erdgas (LNG) gingen von Januar bis Juni 2021 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 15,9 Prozent auf 3,301 Milliarden US-Dollar zurück. Die physische Menge des im angegebenen Zeitraum exportierten Brennstoffes stieg im Vergleich zum Vorjahr jedoch um 7,3 Prozent und erreichte 35,3 Millionen Kubikmeter.

Mehr zum Thema - Trotz Sanktionen gegen Russlands Energiesektor: USA importieren immer mehr russisches Öl

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team