Russland

Satanisten aus Moskau bekennen sich zu mindestens zwei Ritualmorden

Russische Medien berichten über ein Paar aus Moskau, das sich zu mindestens zwei Ritualmorden in den Wäldern im Norden Russlands bekannt haben soll. In dem Fall sind bislang nur wenige Einzelheiten bekannt. Die Rede ist aber von Leichenzerstückelung und Kannibalismus.
Satanisten aus Moskau bekennen sich zu mindestens zwei RitualmordenQuelle: Gettyimages.ru © HannesHorrible

Der russische Telegram-Kanal Mash hat am Donnerstag von einem Fall berichtet, der sich nach Angaben des Mediums zu einem der aufsehenerregendsten Prozesse über Menschenopfer im modernen Russland entwickeln könnte. Demnach nahm die russische Polizei neulich ein Paar aus Moskau fest. Den Verdächtigen Andrei T. und Olga B. wurde zunächst ein Drogendelikt zur Last gelegt. Bei ihrem Verhör kamen jedoch haarsträubende Untaten ans Licht.

Nach Angaben von Mash waren die Verdächtigen Mitglieder einer satanistischen Sekte. Die beiden bekannten sich zu zwei Ritualmorden, die sie laut Medienberichten in den Wäldern des Gebiets Leningrad und der Teilrepublik Karelien begangen haben sollen. Außerdem stünden die beiden im Verdacht, die Leichen ihrer Opfer zerstückelt und verzehrt zu haben, hieß es. Das Paar könnte aber viel mehr Opfer auf dem Gewissen haben.

Zwei Opfer, die seit dem Jahr 2016 vermisst wurden, interessierten sich ebenfalls für esoterische Lehren und folgten den beiden Satanisten freiwillig in den Wald, ohne zu ahnen, dass sie dort aufgeopfert werden sollten. Nach Angaben von Mash wusste man in der Sekte, der Andrei T. und Olga B. angehörten, allerdings von den begangenen Ritualmorden und besprach sogar die Einzelheiten.

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