Russland

"Geben Sie die Liste der Länder bekannt!" Sacharowa kritisiert Maas wegen Kritik an Sputnik V

Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa hat Bundesaußenminister Heiko Maas wegen dessen Äußerungen zu Sputnik-V-Lieferungen gerügt. Nun ruft Sacharowa ihn auf, die Liste der betroffenen Länder bekannt zu geben.
"Geben Sie die Liste der Länder bekannt!" Sacharowa kritisiert Maas wegen Kritik an Sputnik VQuelle: Sputnik © Pressedienst des russischen Auswärtigen Amtes

Es gebe keine Länder, die vom russischen Impfstoff oder angeblich damit verbundenen politischen Forderungen betroffen seien. Damit hat die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa auf die Worte von Bundesaußenminister Heiko Maas reagiert. Dem Außenminister zufolge soll Russland angeblich Sputnik-V-Lieferungen an andere Länder für politische Zwecke instrumentalisiert haben. Zudem fordere Maas Impfstoff-Hersteller außerhalb Russlands und Chinas auf, ihre Alternative den betroffenen Staaten anzubieten.

Nun ruft Maria Sacharowa auf, die Liste der angeblich betroffenen Länder bekannt zu geben. Die russische Außenamtssprecherin betonte, Russland wisse über solche Staaten nichts. Sacharowa erinnerte, es gebe Länder, die den russischen Impfstoff als Hilfsmittel annahmen, die den russischen Impfstoff anschaffen und die den russischen Impfstoff herstellen. Die Sprecherin erklärte:

"Es gibt keine Länder, die vom russischen Impfstoff oder angeblich damit verbundenen politischen Forderungen betroffen sind."

Überdies verkündete Sacharowa, es gebe auch keinen Zweifel, dass die "Bereitstellung von Alternativen", über die Heiko Maas sprach, darauf abziele, Sputnik V wettbewerbswidrig zu verdrängen. Dies teilte Maria Sacharowa auf ihrem Telegram-Kanal mit.

Mehr zum Thema - Sacharowa kritisiert Schäuble: Russlanddeutsche schauen und wählen, was sie wollen

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.