Russland

Russisches Außenministerium: USA starten massive Desinformationskampagne gegen Russland

US-amerikanische Beamte und Medien haben eine Desinformationskampagne gegen Russland gestartet. Dies erklärte die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa in einem Gespräch mit RT. Sie fügte hinzu, dass Russland Spiegelmaßnahmen plane.
Russisches Außenministerium: USA starten massive Desinformationskampagne gegen RusslandQuelle: Sputnik © Pressedienst des russischen Außenministeriums

Die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa hat in einem Gespräch mit RT mitgeteilt, dass US-amerikanische Beamte und Medien eine Desinformationskampagne gegen Russland gestartet hätten:

"Es wurde eine regelrechte Desinformationskampagne aufgerollt. Und zwar mit der Beteiligung der USA und den Medien dieses Landes, die (und hier besteht kein Grund zum Zweifeln) ebenfalls eine Stimme in diesem Orchester übernommen haben."

Sacharowa sagte, dass es vor einiger Zeit hervorragende Aussagen von US-Beamten gegeben habe, wonach Radio Freies Europa angeblich "blockiert wird". Ihrer Meinung nach fielen diese Aussagen der russischen Seite auf, weil "alles, was mit den Gesetzen über ausländische Agenten zu tun hatte, nur als Reaktion auf die Aktionen der Vereinigten Staaten begonnen hatte".

Sie erinnerte daran, dass es in den Vereinigten Staaten ein "archaisches Gesetz" gegeben habe, bei dem sich der "Staub in den Regalen sammelte". Dann habe die US-amerikanische Seite "ein dringendes Bedürfnis" gehabt, dieses Gesetz gegen russische Journalisten und die Medien, insbesondere gegen RT, anzuwenden. Sacharowa fügte hinzu, dass RT in den USA verpflichtet sei, sich selbst als ausländischer Agent zu bezeichnen.

Die Pressesprecherin des Außenministeriums fügte hinzu, dass Russland als Reaktion darauf beschlossen habe, Spiegelmaßnahmen insbesondere in Bezug auf ausländische Medien zu planen. Ihr zufolge geschieht dies zum Schutz der russischen Medien.

Gestern hatte Sacharowa Deutschland und Frankreich aufgefordert, die geplanten Militärübungen russischer Truppen auf eigenem Territorium nicht als Ausdruck aggressiver Absichten zu interpretieren. Sie unterstrich auch, dass das Ausmaß der russischen Manöver viel bescheidener sei als die Übungen der ukrainischen Streitkräfte und der NATO, die sowohl in der Nähe der ukrainischen Grenze als auch direkt auf ukrainischem Gebiet stattfinden.

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