Russland

Sputnik-V-Entwickler: Interferon im Organismus schützt vor COVID-19

Alexander Ginzburg, Direktor des Gamaleja-Zentrums, der Entwicklungseinrichtung von Sputnik V, erklärte in einem Interview, dass eine bestimmte Konzentration an Interferon im menschlichen Körper vor SARS-CoV-2 schützen kann. Hierfür bedarf es jedoch Interferon-Induktoren.
Sputnik-V-Entwickler: Interferon im Organismus schützt vor COVID-19Quelle: Sputnik © Wladimir Pesnja

Der Direktor des Gamaleja-Zentrums Alexander Ginzburg hat mitgeteilt, wenn die russische Bevölkerung zu Beginn der Pandemie Interferon-Induktoren eingenommen hätte, wäre die Inzidenz möglicherweise um 20 bis 30 Prozent niedriger. Der Chef des Gamaleja-Zentrums, das den Sputnik-V-Impfstoff entwickelt hatte, erklärte, das Coronavirus reagiere sehr empfindlich auf den Interferonstatus des Menschen. Personen mit einer hohen Anzahl an Interferonen im Körper könnten der Krankheit vorbeugen. Jedoch präzisierte der Wissenschaftler, man solle nicht Interferon, sondern dessen Induktor einnehmen, da Interferon selbst gefährlich sein kann:

"Man sollte Interferoninduktoren einnehmen. Ich persönlich nehme diese zwei- bis dreimal im Jahr ein."

Darüber hinaus merkte Ginzburg an, dass der Impfstoff bei alkohol- und drogensüchtigen Menschen sowie bei Menschen, die Zytostatika einnehmen, nicht verlässlich funktioniert:

"Betroffen sind diejenigen, bei denen der Gehalt an Ethylalkohol im Blut auf ein Promille steigt. Ich habe einmal gezählt, das sind eineinhalb Gläser Wodka pro Tag. Bei diesem Gehalt an Ethylalkohol teilen sich die Zellen des Immunsystems nicht."

Der russische Wissenschaftler fügte hinzu, dass die Zellteilung unter dem Einfluss von Medikamenten und Zytostatika gestoppt wird, die von Krebspatienten im aktiven Stadium der Behandlung eingenommen werden, um die Teilung von Krebszellen zu unterdrücken.

Interferone sind Proteine oder Glykoproteine, die eine immunstimulierende und vor allem antivirale und antitumorale Wirkung entfalten. Interferone induzieren oder aktivieren bestimmte zelluläre Proteine, die eine Virusreplikation blockieren.

Mehr zum Thema - Mit Nasensprays gegen COVID-19: Neue Therapien auf dem Vormarsch?                              

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team