Russland

Kreml: USA sollten mehr über Situation in Texas nachdenken als über Nord Stream 2

Der Bau der Ostseepipeline Nord Stream 2 hat absolut nichts mit der US-Energieversorgung zu tun, hat der Kremlsprecher Dmitri Peskow mitgeteilt. Er betonte, dass die US-Behörden mehr über die Energieversorgung von Texas nachdenken sollen, wo viele Menschen ohne Heizung auskommen müssen.
Kreml: USA sollten mehr über Situation in Texas nachdenken als über Nord Stream 2Quelle: Gettyimages.ru © Mark Felix

Die US-Behörden sollten mehr über die Energieversorgung von Texas nachdenken, wo viele Menschen jetzt ohne Heizung auskommen müssen, als über Nord Stream 2. Dies hat am Donnerstag der Pressesprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow mitgeteilt:

"Wahrscheinlich wäre es für unsere amerikanischen Partner sinnvoll, weniger an der Nord Stream 2 interessiert zu sein und mehr an den Ereignissen in Houston, Texas, an der Energieversorgung, der Wärmeversorgung dieses Staates. Dort würde natürlich Gas nicht schaden."

Peskow merkte an, Nord Stream 2 sei ein gutes Projekt, das absolut nichts mit der Energieversorgung der Vereinigten Staaten von Amerika zu tun hat. Dieses Projekt sei aber für die Gewährleistung der Energiesicherheit Europas sehr wichtig, insbesondere angesichts der Turbulenzen im Klimawandel:

"Wir gehen von den zahlreichen Aussagen von Kollegen in Deutschland aus, dass dieses Projekt noch abgeschlossen und gestartet werden muss."

Nach einem heftigen Wintersturm in Teilen der USA müssen Millionen Menschen weiter bei eisigen Temperaturen ohne Strom ausharren. Texas war mit rund drei Millionen Haushalten der am stärksten betroffene Bundesstaat. Über vier Millionen Menschen in Texas waren am späten Dienstag ohne Strom, darunter 1,4 Millionen im Großraum Houston. Seit Sonntag sind mindestens 14 Menschen im Zusammenhang mit dem Unwetter ums Leben gekommen.

Mehr zum Thema - Tote nach Unwettern und Stromausfällen in den USA – Krise als Anlass für politischen Streit

Sehr geehrte RT DE-Leser,

wir sind auf einen neuen Dienst für die Kommentarfunktion umgestiegen.

Da wir die Privatsphäre unserer Leser respektieren und Ihre Daten nicht an eine Drittplattform übermitteln werden, müssen Sie sich erneut registrieren. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeit und hoffen, dass sie sich weiterhin mittels der Kommentarfunktion über aktuelle Themen austauschen und informieren können.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre RT DE-Redaktion