Russland

Machthungrige Maschinen? – KI-Roboter macht Putin das Amt als russischer Präsident streitig

Im Rahmen einer von der russischen Sberbank veranstalteten Konferenz zu künstlicher Intelligenz (KI) kam es zu einer bemerkenswerten Begegnung zwischen einem Roboter und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.
Machthungrige Maschinen? – KI-Roboter macht Putin das Amt als russischer Präsident streitigQuelle: Sputnik © Sergey Guneev

Künstliche Intelligenz (KI) mag die bestimmende Technologie für die nächsten Jahrzehnte sein, aber man sollte ihr nicht die Regierung einer Nation anvertrauen – "zumindest noch nicht", sagte Wladimir Putin einem neugierigen digitalen Assistenten.

Der russische Präsident schien etwas verblüfft, als Athena, ein von der russischen Sberbank entwickelter Assistenz-Algorithmus, ihm die Frage stellte, ob nicht auch ein KI-Roboter Putins Amt bekleiden könne.  

"Ich hoffe nicht ... Zumindest noch nicht", erwiderte Putin. Der Präsident führte weiter aus:

"Wie jede künstliche Sache hat eine künstliche Intelligenz kein Herz, keine Seele, kein Mitgefühl, kein Gewissen. All diese Komponenten sind extrem wichtig für Menschen, die [andere] Menschen damit betrauen, Entscheidungen im Namen einer Nation zu treffen und umzusetzen."

Gelegentlich müssten Führungspersönlichkeiten scheinbar irrationale Entscheidungen auf der Grundlage emotionaler Erwägungen treffen, weil sie "lebenden Menschen und nicht Maschinen" dienen, sagte Putin. Aber natürlich könne die KI ein wertvolles Werkzeug – ja sogar ein Lehrer – für jeden sein, auch für ein Staatsoberhaupt.

"Athena, ich rechne damit, dass deine Kollegen Verantwortung übernehmen werden, wenn sie Seite an Seite mit nationalen Führungspersönlichkeiten arbeiten", scherzte Putin. 

Der russische Staatschef hält die KI-Technologie für einen wichtigen Eckpfeiler der künftigen Entwicklung der Welt. Bereits vor drei Jahren sagte Putin:

"Wer in diesem Bereich die Führung übernimmt, wird der Herrscher der Welt werden."

Mehr zum Thema - Wirtschaftsbericht: Spitzentechnologien verdrängen bis 2025 rund 85 Millionen Arbeitsplätze

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team