Russland

Analyse von Nawalny-Proben mit US-Massenspektrometer ergab keinerlei Hinweise auf Giftstoffe

Eine Massenspektrometer-Analyse von Flüssigkeitsproben, die dem Körper von Alexei Nawalny entnommen worden waren, ergab keine Cholinesterase-Inhibitoren, erklärte Michail Pozchwerija, Leiter der Abteilung für akute Vergiftungen am Moskauer Sklifossowski-Institut.
Analyse von Nawalny-Proben mit US-Massenspektrometer ergab keinerlei Hinweise auf GiftstoffeQuelle: www.globallookpress.com © FEDERICO GAMBARINI

Am Donnerstag hat der Leiter der Abteilung für Behandlung akuter Vergiftungen und somatisch-psychischer Störungen am Forschungsinstitut für Notfallmedizin "N. W. Sklifossowski", Michail Pozchwerija, in einem Interview für den russischen Fernsehsender Rossija 24 erklärt, dass man in biologischen Proben von Alexei Nawalny keine Giftstoffe entdeckt habe. Bei der Untersuchung habe man ein US-amerikanisches Massenspektrometer verwendet:     

Im Labor des Sklifossowski-Forschungsinstituts für Notfallmedizin wurden biologische Flüssigkeiten des Patienten Alexei Nawalny untersucht. Die Untersuchung wurde mittels eines Massenspektrometers einer US-Firma durchgeführt, das einen Standardsatz von 240.000 Stoffen umfasst, die der digitalen Datenbank des Nationalen Instituts für Standards der USA entsprechen. In den untersuchten Flüssigkeiten wurden weder phosphororganische Verbindungen noch Cholinesterase-Hemmer entdeckt.

Dem Experten zufolge seien dabei auch keine Spuren von anderen unbekannten Substanzen entdeckt worden, die nicht in der Datenbank dieses Geräts vorhanden seien. 

Die Aussagen des Leiters der Abteilung für akute Vergiftungen am Moskauer Sklifossowski-Institut stehen damit in direktem Gegensatz zu den Darlegungen des Bundeswehrlabors und der Bundesregierung.

Mehr zum Thema - "Wer jetzt noch an Putins Unschuld glaubt": Erste Reaktionen auf "Nowitschok-Vergiftung" Nawalnys

Sehr geehrte RT DE-Leser,

wir sind auf einen neuen Dienst für die Kommentarfunktion umgestiegen.

Da wir die Privatsphäre unserer Leser respektieren und Ihre Daten nicht an eine Drittplattform übermitteln werden, müssen Sie sich erneut registrieren. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeit und hoffen, dass sie sich weiterhin mittels der Kommentarfunktion über aktuelle Themen austauschen und informieren können.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre RT DE-Redaktion