Wolfgang Koydl: "Kulturimperialismus führt zu nichts"

Fasbender im Gespräch – mit dem Journalisten (SZ, Weltwoche) und langjährigen Auslandskorrespondenten Wolfgang Koydl. Sein Fazit zur Lage: Die deutsche politische Klasse hat ihren Blickwinkel über die Jahrzehnte hinweg stetig verkleinert, lässt sich von Moral und Ideen leiten statt von der Realität.

Dadurch verliert sie zunehmend die Fähigkeit, das Andere im Anderen wahrzunehmen, einzuordnen und zu bewerten. Die Europäer, vor allem die Deutschen, spüren, wie die Mächte der Welt ihre eigenen Wege gehen – USA, Russland, China, Türkei, Iran usw. Sie trauern der verlorenen Harmonie hinterher, doch ihnen fehlen die Pläne B, C oder D, um der neuen Normalität zu begegnen.

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