Ausgewandert nach Russland|Anja Pabst |Zwei Frauen auf einem Selbstversorger-Bauernhof (15:30 min)

In Westeuropa sind viele der festen Überzeugung, dass man in Russland nicht glücklich leben kann. Andere liebäugeln durchaus mit der Idee, in das Riesenreich im Osten auszuwandern. Doch viele fürchten die Gefahren, die Hindernisse, sehen zu wenige Möglichkeiten. Wie ist es wirklich? Wir haben Deutsche und andere Westeuropäer gefragt, die sich für ein Leben in Russland entschieden haben. Für immer oder doch für einige Jahre.

Ausgewandert nach Russland – in den Medien hören wir von Gewalt, Unterdrückung, Korruption und Diktatur. Wie kann man dort leben? In acht Städten haben wir insgesamt 30 Interviews geführt. Eins davon mit Anja, einer Business-Trainerin, die mit ihrer Lebensgefährtin auf einem Selbstversorger-Bauernhof am Rande eines winzigen Dorfs gut 200 Kilometer nördlich von Moskau lebt. Beide Frauen kommen aus Deutschland, und beide sind Russland verfallen. Aus den großen Fenstern ihres geschmackvoll eingerichteten Blockhauses geht der Blick über ein weites Tal, im Vordergrund die kleine Farm: Schafe, Kaninchen und Hühner. Eine Aussteigerexistenz in rauer Idylle.

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