Nordamerika

Trauriger Rekord: USA verzeichneten 2019 die meisten Massenmorde

Unter den Rekorden, die die USA dieses Jahr aufstellten, gibt es auch einen traurigen und beunruhigenden. Im Jahr 2019 wurden die meisten Massenschießereien verzeichnet, seit Medien und Wissenschaftler damit begonnen haben, solche Ereignisse aufzulisten.
Trauriger Rekord: USA verzeichneten 2019 die meisten MassenmordeQuelle: www.globallookpress.com © J.L. Sousa, Register

Nach Angaben der Presseagentur Associated Press, der Tageszeitung USA Today und der Hochschule Northeastern University in Boston gab es dieses Jahr 41 Massenmorde mit insgesamt 211 Opfern. Ein Massenmord ist nach ihrer Definition jeder Vorfall, bei dem mindestens vier Menschen getötet werden – Täter ausgenommen.

Die beiden Nachrichtenportale und die Hochschule haben im Jahr 2006 damit begonnen, die Zahlen zu verfolgen. Damals waren es 38 Massenmorde. Auch andere Forschungen, die bis in die 1970er-Jahre zurückreichen, zeigen kein Jahr, das mit den Rekordzahlen von 2019 vergleichbar wäre. James Densley, Kriminologe und Professor an der Metropolitan State University in Minnesota, sagte gegenüber AP:

Dies scheint das Zeitalter der Massenschießereien zu sein. 

In 33 Fällen griffen die Täter zu Schusswaffen, gefolgt von Messern und Äxten. In zwei Fällen zündeten die Täter ein Wohnmobil an und töteten die Menschen darin. Neun der Massenmorde ereigneten sich an einem öffentlichen Platz. Die meisten Vorfälle betrafen Personen, die sich zuvor kannten (zum Beispiel Familienmitglieder), sowie Drogen- und Bandengewalt.

Es kam in rund der Hälfte alles US-Bundesstaaten zu Massenschießereien, sowohl in Großstädten wie New York (8,4 Millionen Einwohner) als auch in Kleinstädten wie Elkmont, US-Staat Alabama (470 Einwohner). Obwohl Kalifornien die strengsten Waffengesetze des Landes hat, führt der US-Staat die traurige Statistik mit acht Vorfällen an.

Der Vorfall mit den meisten Todesopfern ereignete sich im August, als der 21-jährige Patrick Crusius in einer Walmart-Filiale in El Paso, Texas, 22 Menschen erschoss und viele weitere verletzte.

Für solche Ereignisse gibt es keine allgemein anerkannte Definition, sondern verschiedene Zählmethoden: So zählt die Nichtregierungsorganisation Gun Violence Archive (GVA) auch Vorfälle mit, die nicht immer tödlich enden. Laut GVA gab es dieses Jahr 30 Massenmorde und 404 Massenschießereien. Obwohl im Jahr 2019 die meisten Massenschießereien verzeichnet wurden, gab es im Jahr 2017 die meisten Todesopfer: Damals kamen 224 Menschen ums Leben, davon 58 bei einem Festival in Las Vegas.

Mehr zum ThemaKonsequenz aus Parkland-Schulmassaker: Lehrer in Florida dürfen sich künftig bewaffnen

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team