Nordamerika

Nach Schüssen auf US-Stützpunkt: FBI beobachtet Dutzende saudische Bekannte des Todesschützen

Rund ein Dutzend saudische Staatsangehörige, die sich in der Ausbildung am US-Luftwaffenstützpunkt Pensacola befinden und mit dem Todesschützen vom 6. Dezember bekannt waren, stehen "unter Kontrolle" des FBI. Dies teilte Verteidigungsminister Mark Esper mit.
Nach Schüssen auf US-Stützpunkt: FBI beobachtet Dutzende saudische Bekannte des TodesschützenQuelle: AFP

Während einer Anhörung zur US-Politik in Syrien vor einem Ausschuss des US-Kongresses am 11. Dezember 2019 im Weißen Haus sagte US-Verteidigungsminister Mark Esper:

Die rund zehn Freunde und Bekannte des mutmaßlichen Mörders befinden sich unter der Kontrolle durch das FBI, dem Justizministerium.

Die Frage, ob sich die saudischen Kadetten in Untersuchungshaft befinden oder vom übrigen Personal auf dem Stützpunkt getrennt wurden, beantwortete er nicht. Dennoch wurden weitere Details bekannt. Esper sagte, es bestehe die Möglichkeit, dass ein an dem Ausbildungsprogramm für Ausländer beteiligter saudischer Befehlshaber Zugang zu etwa 140 saudischen Staatsangehörigen hätte, die in Pensacola eine Ausbildung absolvieren. Diesbezügliche Untersuchungen liefen noch, so Esper.

Laut US-Verteidigungsministerium befinden sich derzeit etwa 850 Saudis unter insgesamt mehr als 5.000 Studenten ausländischer Streitkräfte, die landesweit neben US-Truppen in verschiedenen Spezialgebieten ausgebildet werden.

Esper sagte, er habe am Dienstag mit dem stellvertretenden saudischen Verteidigungsminister über die Notwendigkeit einer effektiveren Überprüfung der saudischen Kadetten gesprochen und fügte hinzu, dass dieser die Maßnahme "voll und ganz unterstützt". Darüber hinaus sicherte der saudische Vertreter zu, eine eigene "Parallelprüfung aller saudischen Kadetten" in den USA durchführen zu lassen.

Das FBI stuft die Schießerei am US-Luftwaffenstützpunkt Pensacola weiterhin als Terroranschlag ein.

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