Nordamerika

Die schräge Welt der YouTube-Attentäterin Nasim Aghdam: Zwischen Pop und falschen Tönen

Nasim Aghdam hat versucht, sich in knallbunten Videowelten in den sozialen Medien zu präsentieren. Die Veganerin mit Körperkult sah sich von YouTube diskriminiert und ihres Ruhmes beraubt. Der Hass gegen YouTube wird von der Polizei als Tatmotiv gesehen.
Die schräge Welt der YouTube-Attentäterin Nasim Aghdam: Zwischen Pop und falschen Tönen © Nasim Najafi Aghdam / YouTube

Als Nasim Najafi Aghdam das Feuer am Dienstag auf den Firmen-Campus YouTubes in San Bruno Kalifornien eröffnete, wurden drei Menschen verletzt. Am Tatort nahm sie sich nach Aussagen der Polizei selbst das Leben. Die 39-Jährige war auch unter dem Namen Nasime Sabz bekannt. Was aus dem Persischen übersetzt "Grüne Brise" bedeutet.  

Auf YouTube unterhielt sie mindestens vier Kanäle in den Sprachen Englisch, Türkisch und Persisch.

Ihrem Hass gegen die Video-Plattform machte sie auf ihrer Webseite deutlich: 

[...] meine Videos filternd, um Views zu reduzieren, mich zu unterdrücken und davon abzubringen, Videos zu machen. 

Für ein Video mit 300.000 Views, beschwerte sich Aghdam, habe sie lediglich 0,10 Dollar erhalten. Die finanzielle Benachteiligung schuldete sie ihrer Lebenseinstellung. Man würde sie als Veganerin diskriminieren wollen. Sie zitierte Adolf Hitler: 

Mach die Lüge groß, mach es einfach, sag es weiter, und irgendwann werden sie es glauben. 

Die Webseite ist inzwischen offline, aber im Netz kursieren noch viele Videos von ihr:

Der Polizeichef San Brunos, Ed Barberini, sagte, dass Aghdam über die "Praktiken und Regeln von YouTube verärgert" war. "Dies scheint das Tatmotiv gewesen zu sein." Der britische Guardian berichtete, dass der Vater YouTube vor dem Hass seiner Tochter warnte. 

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