Nordamerika

Apple-Chef sieht sich wegen riesiger Abfindungspakete einer Gegenreaktion ausgesetzt

Apple-CEO Tim Cook wurde ein riesiges Gehaltspaket zugesprochen, das unter vielen Aktionären des Unternehmens auf Ablehnung stoßen könnte. Eine Consulting-Firma für Anleger hat den Apple-Aktionären empfohlen, bei der kommenden Versammlung gegen das Paket zu stimmen.
Apple-Chef sieht sich wegen riesiger Abfindungspakete einer Gegenreaktion ausgesetzt© Getty Images / Frazer Harrison / FilmMagic

Apple-Anleger sollten gegen das Gehaltspaket in Höhe von 99 Millionen US-Dollar stimmen, das dem Chef des Unternehmens Tim Cook im Jahr 2021 zugesprochen wurde, empfiehlt Institutional Shareholder Services (ISS), ein Beratungsunternehmen für Aktionäre.

Cook, dessen Nettovermögen Berichten zufolge mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar beträgt, soll eine Vergütung in Form von Gehalt, Bonus und Aktien erhalten.

Selbst wenn der Apple-Chef in den Ruhestand ginge, würde die Prämie weiter gewährt, so ISS, das die Aktionäre aufrief, auf der für den 4. März geplanten Jahreshauptversammlung des Unternehmens gegen die Entscheidung zu stimmen. Das Beratungsunternehmen erklärte in seinem Bericht:

"Es bestehen erhebliche Bedenken hinsichtlich der Ausgestaltung und des Umfangs der Aktienprämie für CEO Cook."

"Der Hälfte der Prämie fehlen Leistungskriterien. Die Vollmacht besagt nicht, dass die Prämie trotz ihres großen Umfangs auch für künftige Jahre gilt."

Vergangenes Jahr erhielt Cook Aktien im Wert von 82 Millionen US-Dollar, zusammen mit einem Gehalt von drei Millionen US-Dollar und einem Bonus von zwölf Millionen US-Dollar. Die Aktienprämie stellte die erste Incentive-Regelung dar, die ihm gewährt wurde, seit das Paket im Jahr 2011 vollständig für seine Amtszeit bei Apple gewährt wurde.

Die Gesamtrendite für Apple-Aktionäre unter Cooks Führung beläuft sich auf mehr als 1.000 Prozent. Apple ist derzeit das wertvollste Unternehmen der Welt mit einer Marktkapitalisierung von 2,8 Billionen US-Dollar. Anfang Januar überstieg die Marktkapitalisierung kurzzeitig drei Billionen US-Dollar.

Mehr zum Thema - Medienberichte: "Geheim-Deal" zwischen Apple und China enthüllt

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team