Nordamerika

Tausende Corona-Impfschäden bei US-Soldaten? Ärzte analysierten Pentagon-Gesundheitsdatenbank

Innerhalb der US-Streitkräfte ist ein erstaunlicher Anstieg an Krankheitsbildern potentieller Corona-Impfschäden zu verzeichnen. Das zeigt eine Analyse, die US-Militärärzte aus der Datenbank Defense Medical Epidemiology (DMED) des US-Verteidigungsministeriums erstellt haben. Die Studie wurde bei einer Anhörung von US-Senator Ron Johnson präsentiert.
Tausende Corona-Impfschäden bei US-Soldaten? Ärzte analysierten Pentagon-GesundheitsdatenbankQuelle: www.globallookpress.com © CNP/AdMedia

Bei einer offiziellen Anhörung zum Thema "COVID-19: Zweite Meinung" von US-Senator Ron Johnson am vergangenen Montag, hat der Anwalt Thomas Renz medizinische Rechnungsdaten aus der Datenbank Defense Medical Epidemiology (DMED) des US-Verteidigungsministeriums veröffentlicht. Die Daten präsentierte er im Auftrag der US-Militärärzte Samuel Sigoloff, Peter Chambers und Theresa Long. 

Die präsentierten Daten zeigen einen beachtlichen Anstieg der durch US-Militärärzte an das DMED gemeldeten Krankheitsbilder ihrer Patienten, die in Verdacht stehen, Folge potentieller Impfschäden der Corona-Impfung zu sein. Innerhalb der DMED-Datenbank wird jedes diagnostizierte Krankheitsbild in Form eines ICD-Codes vermerkt. 

Anhand abgefragter DMED-Codes haben die Militärärzte einen Fünfjahresdurchschnitt für den Zeitraum von 2016 bis einschließlich 2020 ermittelt. Bei den abgefragten Codes handelt es sich um medizinische Beschwerden und Verletzungen, die in der Datenbank als mögliche unerwünschte Nebenwirkungen von Impfstoffen registriert worden sind. Diesen Fünfjahresdurchschnitt haben die Ärzte in ihrer Analyse mit den Zahlen des Jahres 2021 verglichen.  

Laut der von Renz veröffentlichten Studie ist die Anzahl an Krebsdiagnosen bei Beschäftigten des US-Militärs nach Einführung der Corona-Impfung im Vergleich zum Fünfjahresdurchschnitt der Vorjahre um fast 200 Prozent, von 38.700 DMED-Codes pro Jahr auf ganze 114.646 DMED-Codes im Jahr 2021 gestiegen.

Den gröbsten Anstieg an Diagnosecodes (DMED-Codes) kann man bei diagnostizierten neurologischen Problemen beobachten. Hier stieg die Anzahl der DMED-Codes von 82.000 in den Vorjahren auf  863.000 im Jahr 2021 an. 

Neben dem Anstieg von Krebsdiagnosen und neurologischen Problemen gab es auch bei der Anzahl von DMED-Codes für Fehlgeburten ein Wachstum von fast 300 Prozent. Lag der Fünfjahresdurchschnitt der Fehlgeburten noch bei 1.499 DMED-Codes pro Jahr, so waren es in den ersten zehn Monaten des Jahres 2021 bereits 4.182 DMED-Codes. 

Im Interview mit dem US-Nachrichtenmagazin Blaze ergänzte Anwalt Renz vergangene Woche weitere, nicht in der Anhörung von Senator Johnson erwähnte Zahlen zu potenziellen Impfschäden. Demnach gab es auch bei folgenden potenziellen unerwünschten Impfstoffnebenwirkungen im Jahr 2021 auffällige Schwankungen:

  • Lungenembolien: Anstieg um 467 Prozent 
  • angeborene Fehlbildungen bei Kindern: Anstieg um 156 Prozent
  • Glockenlähmung: Anstieg um 291 Prozent

Bei der DMED handelt es sich laut Angaben des US-Militärs um eine Webanwendung der Armed Forces Health Surveillance Branch (AFHSB), die der Fernabfrage anonymisierter medizinischer Personal- und Ereignisdaten aus dem Defense Medical Surveillance System (DMSS) dient. Die Webanwendung enthält also jeden einzelnen ICD-Code jeder medizinischen Diagnose innerhalb des US-Militärs, der zur Abrechnung bei den Krankenversicherern eingereicht worden ist.

Die alltäglichen klinischen Erfahrungen im Umgang mit Patienten nach der Corona-Impfung habe die drei genannten und weitere  Militärärzte dazu veranlasst, die Datenbank DMED nach Auffälligkeiten zu durchsuchen. Die dabei entdeckten Daten zeigten einen Anstieg nahezu aller ICD-Codes für häufige Impfschäden im Jahr 2021. Und sie spiegelten die während der Behandlungen selbst gemachten Erfahrungen der Militärärzte wieder. Die nach der Corona-Impfung ausgemachten Beschwerden waren für gesunde, junge US-Soldaten äußerst ungewöhnlich. 

Die Analyse zeigt, dass die Anzahl unerwünschter Impfstoffnebenwirkungen im Jahr 2020 keine nennenswerten Unterschiede gegenüber denen der vorangegangen Jahre aufweist. Im Jahr 2021 steigt die Zahl unerwünschter Nebenwirkungen bei den Beschäftigten der US-Streitkräfte dann kurz nach Einführung der Corona-Impfung sprunghaft an. 

Gegenüber Blaze ergänzte Renz, er habe mit einem Militärinformanten gesprochen der sehr besorgt darüber wäre, dass junge US-Soldaten plötzlich an metastasierenden Krebserkrankungen, Autoimmunkrankheiten sowie an Herz- und Kreislauferkrankungen erkrankten. Dies hätte viele Soldaten dazu veranlasst, ihre Ausbildung abzubrechen. Laut dem Informanten, der selbst viele Jahre beim Militär diente, seien die Militärärzte aufgrund eines empirischen Anstiegs der Fallzahlen dazu verleitet worden, die DMED-Daten zu untersuchen:

"Einige Ärzte in der gesamten Gruppe (alle Teilstreitkräfte) wurden von den Kommandos eingeschüchtert, nicht das gesamte Spektrum an Tests durchzuführen und sich an die Vorschriften zu halten, die implizit eine vollständige Abklärung von Impfnebenwirkungen vorschreiben."   

Weiter sagte der Informant gegenüber Renz, dass nun das Vortreten anderer Militärärzte notwendig sei. Diese sollten ihre Erfahrungen mitteilen, damit das Ausmaß dieser Nebenwirkungen vollständig ermittelt und eine umfassende Untersuchung veranlasst werden kann.  

Auf einen angestrebten Gerichtsprozess ist Anwalt Thomas Renz laut eigener Aussage sehr gut vorbereitet. Er habe ein Zeugenvideo, das den gesamten Download-Prozess aus der DMED-Datenbank zeige, und sei bereit, es vor Gericht zu präsentieren. Dies sei jedoch nur "die Spitze des Eisbergs", sagte Renz. Die DMED-Codes hätten auch in zahlreichen anderen Diagnosekategorien exponentiell zugenommen. Diese Tabelle hätte er Senator Ron Johnson und dessen Mitarbeitern am letzten Montag bereits vor der Anhörung zur Verfügung gestellt. 

Wenn die unter Eides statt veröffentlichten Daten in den zukünftigen Gerichtsverfahren bestätigt werden und es sich nicht um eine Panne im DMED-Datensystem oder einen massiven militärischen Versicherungsbetrug handelt, geben die Daten der Analyse interessante Informationen über die Corona-Impfstoffsicherheit. 

Die Veröffentlichungen der drei Militärärzte haben besondere Sprengkraft, da das US-Militär zu der am strengsten überwachten und kontrollierten Bevölkerungsgruppe gehört. Die Gesundheitsdaten des US-Streitkräftepersonals aus pentagon-internen Datenbanken gelten als zuverlässig und nahezu unbestreitbar. Die Auffälligkeit, dass es sich bei den Geschädigten der Analyse überwiegend um junge und gesunde Soldaten handelt, könnte dazu führen dass dem Verdacht der Militärärzte über Impfschäden in naher Zukunft nachgegangen wird.

Der Ausgewogenheit halber sei angemerkt, dass einige Senator Ron Johnson beschuldigt haben, Desinformationen bezüglich COVID-19 zu verbreiten. Johnsons YouTube-Konto wurde im Juni 2021 gesperrt, weil er Behauptungen bezüglich der Verwendung von Hydroxychloroquin als COVID-19-Behandlung aufgestellt hatte. Seit Beginn der Pandemie ist er ein scharfer Kritiker von Impfstoffen sowie Lockdown-Mandaten. Der Anwalt Thomas Renz wurde in der Vergangenheit ebenfalls kritisiert. Einige warfen ihm vor, Statistiken zu manipulieren, um seine Karriere zu fördern.

Mehr zum Thema - Woher kommt der Grauton im Impfstoff? Fragen an BioNTech-Chef Uğur Şahin

Information:

Sicherheit und Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe sind umstrittene Themen. Zahlreiche Experten in Wissenschaft, Politik und Medien schätzen diese als sicher und effektiv ein, da sie das Risiko einer schweren COVID-19-Erkrankung weitgehend verhindern und die Vorteile einer Corona-Impfung die Risiken und Nebenwirkungen überwiegen. Langzeitnebenwirkungen der Impfungen sind generell nicht bekannt. Auch Risiken wie der ADE-Effekt (antibody-dependent enhancement, auf English: infektionsverstärkende Antikörper) wurden bisher bei weltweit Milliarden verabreichter Impfstoff-Dosen nicht beobachtet. Auch, dass Gensequenzen von beispielsweise mRNA-Vakzinen in die menschliche DNA eingebaut werden, gilt in Fachkreisen als ausgeschlossen. Stellungnahmen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der bundesdeutschen Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) lassen sich hier und hier nachlesen.

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