Nordamerika

CNN-Chefkorrespondent stellt Bidens geistige Fähigkeiten infrage

Es ist sehr selten, dass liberale US-Medien an den Fähigkeiten des demokratischen US-Präsidenten Joe Biden zweifeln. Doch das ist jüngst geschehen, nachdem dieser eine Lieferung der neuen Corona-Medikamente von Pfizer mit Schnelltests verwechselt hatte.
CNN-Chefkorrespondent stellt Bidens geistige Fähigkeiten infrageQuelle: www.globallookpress.com © White House/via Globallookpress.com

Skepsis gegenüber den geistigen Fähigkeiten des US-Präsidenten Joe Biden, die seit Langem von konservativen US-Medien thematisiert werden, wird von liberalen Medien fast kaum angesprochen. Der CNN-Chefkorrespondent für nationale Politik, Jeff Zeleny, schien jedoch genau das bei einer Podiumsdiskussion über Bidens jüngstes Interview zu äußern.

Biden "hat die halbe Milliarde Tests, die (die US-Regierung) angeordnet haben, mit einer halben Milliarde Pillen verwechselt", sagte er und bezog sich dabei auf einen Fauxpas, den der Präsident im Einzelgespräch mit David Muir begangen hatte. Dem Präsidenten wird regelmäßig vorgeworfen, dass er geistig nicht ganz anwesend ist, aber seine Verteidiger widersprechen solchen Argumenten.

In dem Interview mit ABC News sprach Biden zunächst über 500 Millionen Pillen, die die Regierung bei Pfizer bestellt hatte. Das antivirale Medikament Paxlovid wurde in dieser Woche von der Food and Drug Administration (FDA) zugelassen, die es als "einen großen Schritt nach vorn im Kampf gegen diese globale Pandemie" bezeichnete.

Die nächste Frage bezog sich auf die kostenlosen Tests, die die Regierung Biden ab Mitte Januar an alle Amerikaner, die dies wünschen, verschicken will. Biden sprach von "einer halben Milliarde Pillen" und nicht von Tests, bevor er sich korrigierte.

Die mangelnde Verfügbarkeit von Schnelltests ist für die USA ein großes Problem, für das die Regierung Biden viel Kritik einstecken musste. Kritiker werfen der Regierung vor, das Problem nicht anzugehen. Die Pressesprecherin des Weißen Hauses Jen Psaki hatte sich sogar über den Vorschlag eines Journalisten lustig gemacht, den US-Amerikanern einfach kostenlose Tests zu schicken, nur wenige Wochen bevor die US-Regierung Pläne ankündigte, genau das zu tun.

In einem Gespräch mit ABC News sagte Biden, er wünschte, er hätte "schon vor zwei Monaten daran gedacht, eine halbe Milliarde Pillen zu bestellen, bevor COVID hier zuschlug", und bezog sich damit offenbar auf Testkits und das Auftauchen der Omikron-Variante.

Die Zeitschrift Vanity Fair berichtete am Freitag, dass die Biden-Regierung im Oktober einen Vorschlag abgelehnt hatte, die Anzahl der durchgeführten Tests während der Ferienzeit zu intensivieren. Der Plan war, anderen westlichen Staaten zu folgen und kostenlose Schnelltests den Bürger zur Verfügung zu stellen, so der Bericht.

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