Nordamerika

USA: Zahl der Todesopfer nach Tornados in Kentucky steigt auf über 70

In den USA beginnt die Bilanzaufnahme nach den verheerenden Unwettern vom Sonnabend. Die Zahl der Todesopfer könnte noch auf über 100 Menschen steigen. Gebäude, Werks- und Lagerhallen wurden zerstört. Betroffen sind insgesamt 5 Staaten, Biden sagte ihnen schnelle Hilfe zu.

Die Folgen des verheerenden Tornados in mehreren US-amerikanischen Staaten sind verheerender, als anfänglich vermutet. 

Wie der Gouverneur des am stärksten betroffenen Staates Kentucky, Andy Beshear, am Sonnabend der Presse mitteilte, ist sich die Administration mittlerweile sicher, dass mehr als 70 Todesopfer zu beklagen sind. Beshear ging sogar weiter und sagte, man gehe davon aus, dass diese Zahl noch auf über 100 steigen werde. Er nannte das Ereignis den "zerstörerischsten Tornado" in der Geschichte seines Staates. 

Allein in der zerstörten Kerzenfabrik in der Stadt Mayfield sollen zum Zeitpunkt des Ereignisses 110 Menschen gearbeitet haben. 40 Mitarbeiter wurden gerettet, viele werden derzeit aber noch vermisst. 

Genau genommen handelte es sich bei dem Tornado um vier große und mehrere kleinere Wirbelstürme, die in kurzer zeitlicher Abfolge den Staat getroffen haben.  Allein der kräftigste von ihnen hat eine Strecke von 350 Kilometern zurückgelegt und eine ebenso lange Spur der Verwüstung hinterlassen.

Insgesamt wurden 5 Staaten von dem Unwetter und seinen Folgen getroffen. In Edwardsville, US-Bundesstaat Illinois, brach eine von Amazon genutzte Halle zusammen. Auch hier sind Todesopfer zu beklagen. Weitere Tote und viele Verletzte werden zudem aus Arkansas und Tennessee gemeldet. 

Als Ursache der Naturkatastrophe geben Meteorologen eine Reihe schwerer Gewitter an. Die Unwetterfront war in Arkansas entstanden und in nordöstliche Richtung über Missouri und Tennessee bis nach Kentucky und Illinois gezogen. 

Präsident Joe Biden nannte das Ereignis "eine Tragödie" und sagte den betroffenen Staaten schnelle Hilfe zu. 

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