Nordamerika

"How it started – how it's going": Tweet mit Biden und Trudeau ruft Unverständnis hervor

Das Weiße Haus hat eine populäre Wendung "How it started – how it's going" getwittert. Auf den Bildern sieht man Joe Biden und Justin Trudeau vor und während der Pandemie. Der Tweet rief bei einigen Nutzern Unverständnis hervor, doch es gab auch lobende Worte.
"How it started – how it's going": Tweet mit Biden und Trudeau ruft Unverständnis hervor© Twitter / @WhiteHouse

Das Weiße Haus hat zwei Bilder nebeneinander mit dem Titel "How it started – how it's going" (Wie alles begann und wie es weitergeht) auf Twitter veröffentlicht. Das erste zeigt, wie der US-Präsident Joe Biden und der kanadische Premierminister Justin Trudeau nebeneinander in einem mit Fahnen gesäumten Flur, offenbar aus Bidens Amtszeit als Vizepräsident unter Barack Obama. Das zweite Bild zeigt Trudeau auf einem großen Bildschirm, dem sich Biden zuwendet, anscheinend in einer Videokonferenz während der Pandemie.   

Welche Botschaft Biden mit dem Tweet senden will, bleibt unklar. Wie dem auch sei – im Netz wird das Ganze überwiegend sarkastisch kommentiert. Ein Twitter-Nutzer schrieb:

"Bedeutet dies, dass Biden es für gut hält, wenn wir alle für immer Zoom-Meetings durchführen müssen?"

Einige meinten, es wäre eine Bewertung der Biden-Präsidentschaft in Bezug auf erhöhte Zahl von Abschiebungen:

Andere waren noch sarkastischer, indem sie Biden daran erinnerten, was er eigentlich zu tun hätte, anstatt Bildchen mit Trudeau zu posten:

Allerdings gab es auch Twitter-Nutzer, die dem etwas Positives zu entnehmen versuchten:

"Die starke Bindung zwischen Kanada und den USA beginnt wieder zu wachsen. Wir brauchen starke kanadisch-amerikanische Beziehungen."

Selbst NBC, die stets Biden unterstützen, verstanden nicht ganz, was das sollte, und schlugen vor, dem Motto nun den Ruhestand zu gönnen:

Die Wendung "How it started – how it's going" gewann besonders während der Corona-Krise an Popularität. Viele Nutzer posteten seit Monaten zwei Bilder als Vergleich zwischen den Zeiten vor und während der Krise. Meistenteils zeigten Menschen auf komische Weise, wie sich ihr Alltag verändert hatte.

Mehr zum Thema - Zustimmungsrate für Joe Biden sinkt auf 61 Prozent