Nordamerika

Zur Amtseinführung Joe Bidens: 25.000 Nationalgardisten in Alarmbereitschaft

In Washington wurden Polizei und Nationalgarde in höchste Alarmbereitschaft versetzt, während die US-Sicherheitsbehörde FBI die 25.000 Nationalgardisten überprüft, die am Mittwoch die Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Joe Biden schützen sollen.

Bei der bevorstehenden Amtseinführung des designierten US-Präsidenten Joe Biden am 20. Januar sollen 25.000 Nationalgardisten eingesetzt werden. Die US-Sicherheitsbehörde FBI überprüft die 25.000 Nationalgardisten, die am Mittwoch die Amtseinführung schützen sollen. Der amtierende US-Verteidigungsminister Christopher Miller erklärte am 18. Januar, dieses Vorgehen sei bei Einsätzen zur Sicherheit normal. Er sei dem FBI für die Unterstützung dankbar. Auch die Geheimdienste hätten bislang keine Hinweise auf Gefahren aus dem Inneren. 

Die Washington Post hatte bereits berichtet, das FBI habe intern gewarnt, Mitglieder rechtsextremer Gruppierungen könnten sich als Mitglieder der Nationalgarde ausgeben. Hintergrund des Großeinsatzes der Nationalgarde der Vereinigten Staaten ist, dass ähnliche Situationen wie bei der Erstürmung des US-Kapitols verhindert werden sollen.

Pentagon-Funktionäre seien zutiefst besorgt über die Proteste, die für den Tag der Amtseinführung Bidens geplant seien. Etwa 16 Gruppen – unter ihnen bewaffnete rechte Milizen aus dem Lager der Trump-Anhänger – hätten sich registriert, um Proteste in Washington zu inszenieren, berichtete die New York Times am 12. Januar. Die Strafverfolgungsbehörden in den USA hätten sich auf eine Reihe von Ergebnissen vorbereitet, darunter ein schlimmeres Szenario, in dem bewaffnete Personen versuchten, Würdenträger anzugreifen, und Luftfahrzeuge für Selbstmordattentate benutzen oder gar ferngesteuerte Drohnen, einsetzen, um die Menge anzugreifen, hieß es bei der New York Times.

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