Nordamerika

Donald Trumps Accounts auf Facebook und Instagram sind wieder öffentlich zugänglich

Die Accounts von Donald Trump auf Facebook und Instagram sind wieder öffentlich zugänglich. Der scheidende US-Präsident darf sie aber weiterhin nicht nutzten, nachdem der IT-Riese die Accounts nach dem Sturm auf das Kapitol mindestens bis zum 20. Januar 2021 gesperrt hat.
Donald Trumps Accounts auf Facebook und Instagram sind wieder öffentlich zugänglichQuelle: AFP © STF

Seit diesem Freitag sind die Accounts des scheidenden US-Präsidenten Donald Trump in den sozialen Netzwerken Facebook und Instagram wieder öffentlich zugänglich.

Viele Medien und Nutzer veröffentlichten Bildschirmfotos der Websites des Republikaners in den sozialen Netzwerken. Es gab sogar Meldungen, wonach die Accounts entsperrt seien. Sie erwiesen sich aber als falsch.

Der Facebook-Sprecher Andy Stone teilte auf Twitter mit, dass der Republikaner nach wie vor keine neuen Einträge auf Facebook und Instagram veröffentlichen dürfe. Es gebe keine Pläne, die Sperre vorzeitig aufzuheben.     

Die beiden sozialen Netzwerke hatten Trump am 7. Januar gesperrt, nachdem seine Anhänger am Vortag das Kapitol gestürmt hatten. Der scheidende US-Präsident habe gezeigt, dass er die Machtübergabe an Joe Biden sabotieren wolle, schrieb Facebook-Gründer und Unternehmenschef Mark Zuckerberg zur Begründung. Die Accounts sollten demnach mindestens bis zum Amtsantritt seines demokratischen Nachfolgers am 20. Januar gesperrt bleiben.

Mehr zum Thema - Moskau kritisiert Trump-Sperre in sozialen Medien als "nukleare Explosion"

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.