Nordamerika

Enthüllungen über Epsteins Tage im Gefängnis: Von Wachen und Mithäftlingen "belästigt und erpresst"

New York Daily News berichtet von den Enthüllungen über die Tage, die der Milliardär und Kinderschänder Epstein im August 2019 im Gefängnis verbrachte. Er soll von den Wachen belästigt und von anderen Gefängnisinsassen erpresst worden sein.
Enthüllungen über Epsteins Tage im Gefängnis: Von Wachen und Mithäftlingen "belästigt und erpresst"Quelle: AFP © Palm Beach County Sheriff's Department

Es gibt wieder neue Details über Jeffrey Epstein, jenen Milliardär, der am 10. August 2019 in seiner Zelle im Metropolitan Correctional Center in New York offiziell Selbstmord begangen hat. Während seiner Haft soll der Sexualstraftäter Epstein von den Mithäftlingen und auch von den Wachen missbraucht und erpresst worden sein, was ihn möglicherweise dazu gebracht haben könnte, Selbstmord zu begehen, heißt es in einem neuen Bericht, der sich auf Aussagen seiner Mithäftlinge beruft.

"Bevor er durch Selbstmord starb, bekam Jeffrey Epstein einen Vorgeschmack auf die Hölle", berichtet die New York Daily News und behauptet, mehrere Insassen des Metropolitan Correctional Center interviewt zu haben, wo der in Ungnade gefallene Investmentbanker vor seinem Tod festgehalten wurde. "Er sagte, er werde sich umbringen, weil die Regierung ohnehin versucht, ihn umzubringen", sagte ein Häftling, dessen Namen die Zeitung nicht verriet.

Angelique Lopez, die Nichte von Efrain Reyes, der Epsteins letzter Zellengenosse war, sagte Daily News: "Er war sehr deprimiert und sagte meinem Onkel, er wolle nicht mehr leben, aber der sagte: Mach das nicht, wenn ich im Raum bin." Die Nichte erklärte weiter, dass aus den Geschichten ihres Onkels auch hervorging, dass die Wachen Epstein sehr schlecht behandelten: "Sie behandelten ihn wie ein Stück Dreck und ließen ihn auf dem Boden schlafen, nicht auf dem Bett."

Laut Daily News wurde Epstein nicht nur von den Wachen belästigt, sondern Häftlinge nahmen ihn aufgrund seines Reichtums ins Visier. Einige Insassen erklärten, dass der Milliardär anderen Gefangenen etwa 4.000 US-Dollar für geschmuggelte Handys gezahlt habe, von denen einige nie beschafft worden seien. "Er wurde links und rechts ausgeraubt", sagten sie und wiesen darauf hin, dass sie manchmal Papiere mit der Aufschrift "Wir werden dich als pädophilen Vergewaltiger töten" unter die Tür seiner Zelle geschoben hätten. 

Obwohl Epstein sich mutmaßlich selbst umbrachte, habe Reyes bezweifelt, dass der Mann sich in der Zelle getötet haben könnte, sagte seine Nichte. "Mein Onkel sagte immer wieder, die Etagenbetten seien nicht hoch genug, um so etwas zu tun. Es hat keinen Sinn ergeben. Die Betten waren nicht so hoch", sagte sie.

Epstein wurde von der Staatsanwaltschaft in New York vorgeworfen, Dutzende minderjährige Mädchen missbraucht zu haben. Der Geschäftsmann habe zwischen 2002 und 2005 in New York und Florida einen illegalen Sexhandelsring aufgebaut, hieß es in der Anklageschrift. Im Jahr 2019, etwa einen Monat nach seiner Verhaftung wegen des Vorwurfs des Sexhandels, starb der 66-Jährige. Epstein wurde in einer Gefängniszelle in Manhattan tot aufgefunden. Die Ermittlungsbehörden gingen von Suizid aus.

Mehr zum Thema - Vergewaltigungsvorwürfe: Französischer Geschäftspartner von Jeffrey Epstein verhaftet

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team