Nordamerika

Bürgerkriegsähnliche Zustände in Portland: Ein Toter nach Pro-Trump-Konvoi und Gegendemonstrationen

Bei Demonstrationen in der Stadt Portland im US-Bundesstaat Oregon ist am Samstagabend ein Mann erschossen worden. Der Vorfall ereignete sich am Rande der Kundgebungen von Anhängern und Gegnern von US-Präsident Donald Trump, wie örtliche Medien berichteten.
Bürgerkriegsähnliche Zustände in Portland: Ein Toter nach Pro-Trump-Konvoi und GegendemonstrationenQuelle: Reuters © Sergio Olmos

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Laut den Berichten zogen nach Schätzungen etwa 2.500 Trump-Unterstützer mit mehreren Hundert Autos durch die Stadt. Dabei kam es zu Auseinandersetzungen mit linken Gruppen. Als der Pro-Trump-Konvoi in Portland eintraf, stießen die Trump-Anhänger auf Widerstand von Gegendemonstranten, die zumeist auf den Bürgersteigen platziert waren.

Videos zeigen, wie Gegendemonstranten Autos bewerfen und Fahnen der Trump-Kampagne verbrennen. Einige Trump-Anhänger schossen mit sogenannten Paintball-Waffen auf die Gegendemonstranten.

Auch setzen einige Trump-Anhänger Pfefferspray ein, um sich einen Weg durch die Stadt zu bahnen.

Es kam auch zu vereinzelten Schlägereien zwischen den beiden Gruppen.

Der genaue Hergang, bei dem ein Mann erschossen wurde, bleibt weiter unklar. Bei dem Toten soll es sich um einen Trump-Anhänger handeln. Laut einem Bericht der New York Times soll das Opfer einen Hut mit den Insignien der "Patriot Prayer", einer rechtsextremen Gruppe mit Sitz in Portland, getragen haben.

Die Polizei machte keine genaueren Angaben zu seiner Identität und äußerte sich zunächst auch nicht dazu, wer geschossen haben soll. Es werde wegen eines Tötungsdelikts ermittelt, hieß es. In Portland war es seit dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis Ende Mai immer wieder zu Protesten gekommen.

Auch in anderen amerikanischen Städten gehen Menschen aus Protest gegen Polizeigewalt gegen Schwarze seit Wochen auf die Straßen. Dabei wurden in der Nacht zum Mittwoch in der Stadt Kenosha im Bundesstaat Wisconsin zwei Menschen getötet. Trump will an diesem Dienstag selbst nach Kenosha reisen.

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