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"Nicht-Anfass-Regel" an US-Schule in Bahrein: Fangenspielen und Umarmen verboten

Eine Nicht-Anfass-Regel an der Schule der US-Basis in Bahrain, die letzte Woche eingeführt wurde, lässt die Eltern mit Fragen und die Schüler ohne Abklatschen und Umarmungen dastehen. Die Neuregelung ist eine Reaktion auf "häufige Vorfälle, wenn sich Kinder berühren und weh tun", heißt es in einem an alle Eltern verschickten Brief. Laut der Schulleitung handelt es sich um eine vorübergehende Maßnahme. Man wolle den ersten Schritt tun, um schmerzhafte und ungewollte Berührungen vorzubeugen.
"Nicht-Anfass-Regel" an US-Schule in Bahrein: Fangenspielen und Umarmen verbotenQuelle: www.globallookpress.com

In einem informellen Fragebogen drückten viele besorgte Eltern ihre Frustrationen bezüglich der Neuregelung aus. Die Schulleitung besteht aber darauf, dass dies lediglich eine vorübergehende Maßnahme sei. Die neue Regel solle Missverständnisse beseitigen und verhindern, dass ein Spiel außer Kontrolle gerät. Obwohl es unabsichtlich passiert, laufen Kinder beim Fangenspielen ineinander und verhalten sich grob, erklärte die Schuldirektorin Penelope Miller-Smith.

Zuvor gab die Schulleitung bereits ein 50 Seiten langes Handbuch heraus, das Herumtollerei, Geschubse und Prügeleien verbietet. Eine fehlende "gemeinsame und einfache Definition" für das, was erlaubt ist, mache die Durchsetzung der Regeln allerdings kompliziert, so die Direktorin. 

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