Newsticker

Verdächtiger nach Diebstahl in Moskauer Galerie in U-Haft

Nach dem aufsehenerregenden Diebstahl in der Moskauer Tretjakow-Galerie bleibt der festgenommene Verdächtige für mindestens zwei Monate in Untersuchungshaft. Gegen ihn werde wegen Diebstahls von Kulturerbe ermittelt, hieß es am Dienstag russischen Agenturen zufolge. Es werde nicht ausgeschlossen, dass er im Auftrag gehandelt und Komplizen gehabt habe. Ihm drohen bis zu 15 Jahre Haft.
Verdächtiger nach Diebstahl in Moskauer Galerie in U-Haft Quelle: Sputnik

Der Diebstahl hatte am Wochenende international für Schlagzeilen gesorgt. Bilder einer Überwachungskamera zeigen, wie der Verdächtige ein bekanntes Ölgemälde des russischen Landschaftsmalers Archip Kuindschi aus dem 19. Jahrhundert vor den Augen der Besucher von der Wand nahm und aus dem Museum spazierte. Der Mann versteckte das Bild mit dem Titel "Ai Petri. Krim" auf einer Baustelle nahe Moskau.

Das Bild ist auf 1890 datiert und hat einen Versicherungswert von rund 175.000 Euro. Es ist eine Leihgabe des Russischen Museums in St. Petersburg. (dpa)

Mehr zum ThemaMoskau: Gemälde für 175.000 Euro vor Augen des Sicherheitspersonals gestohlen – Täter festgenommen

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.