Newsticker

Ex-SS-Mann Oskar Gröning ist tot

Der als "Buchhalter von Auschwitz" bekannt gewordene frühere SS-Mann Oskar Gröning soll nach einem Schreiben seines Anwaltes tot sein. Der 96-Jährige sei demnach am Freitag in einem Krankenhaus gestorben, sagten Sprecher des niedersächsischen Justizministeriums und der Staatsanwaltschaft Hannover am Montagabend. "Ich möchte dazu nichts sagen, es aber auch nicht dementieren", sagte Grönings Anwalt Hans Holtermann auf Anfrage. Eine unabhängige Bestätigung lag zunächst nicht vor.
Ex-SS-Mann Oskar Gröning ist totQuelle: AFP

Gröning war im Lüneburger Auschwitz-Prozess wegen Beihilfe zum Mord in 300.000 Fällen verurteilt worden. Das Landgericht verhängte im Juli 2015 eine Haftstrafe von vier Jahren. Gröning hatte eingeräumt, in dem Konzentrations- und Vernichtungslager Geld aus dem Gepäck der Verschleppten gezählt und weitergeleitet zu haben. Journalisten nannten ihn den "Buchhalter von Auschwitz".

Mehr zum Thema - Polen sucht mit Hilfe von Interpol nach ehemaligen SS-Männern

Nachdem der Rechtsweg ausgeschöpft war, hatte Gröning kürzlich beim Justizministerium in Hannover ein Gnadengesuch eingereicht. Der Verteidiger hatte zuvor über mehrere Instanzen hinweg einen Haftantritt zu verhindern versucht. Eine Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe war Ende Dezember abgewiesen worden.

Im Fall Gröning hatte der Bundesgerichtshof im September 2016 erstmals eine Verurteilung wegen Beihilfe zum massenhaften Mord im NS-Vernichtungs- und Konzentrationslager Auschwitz höchstrichterlich bestätigt. (dpa)

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team