Newsticker

Saudische Staatsanwaltschaft stellt Ermittlerinnen ein

Die saudische Staatsanwaltschaft hat am Montag mitgeteilt, fortan auch Frauen als Ermittlerinnen einzustellen. Zuvor war dieser Beruf nur für Männer zugänglich. Um engagiert zu werden, müssen die Frauen ein abgeschlossenes Jurastudium vorlegen und besondere Prüfungen bestehen.
Saudische Staatsanwaltschaft stellt Ermittlerinnen einQuelle: AFP

Offene Stellen für weibliche Bewerber sind Positionen im Stab der Staatsanwaltschaft für den Rang des Leutnant-Ermittlers", teilte die Staatsanwaltschaft in einer Stellungnahme mit.

Diese Entscheidung ist ein weiterer Schritt hin zur Öffnung des Landes und zur Abkehr von den ultrakonservativen Religionsprinzipien, die Kronprinz Mohammed bin Salman zuvor angekündigt hatte. Die von dem Königshaus durchsetzenden Reformen verfolgen den Zweck, Frauen in der Öffentlichkeit hervortreten zu lassen.

Schon im vorigen Jahr wurden die Autofahren- und Kinoverbote für Frauen aufgehoben. Ebenso wurden andere Berufe für saudische Bürgerinnen geöffnet, die zuvor nur Männern vorbehalten waren, wie als Passkontrolleurinnen oder Fluglotsinnen.

Mehr zum Thema - Mehr als 100.000 saudische Frauen bewerben sich um 140 Arbeitsstellen bei Passkontrolldienst

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team