Newsticker

Tschechien wählt neuen Präsidenten

In Tschechien beginnt am Freitag die zweitägige Präsidentenwahl. Die knapp 8,4 Millionen Stimmbürger sind aufgerufen, ihr Staatsoberhaupt direkt zu bestimmen - erst zum zweiten Mal seit einer Verfassungsänderung aus dem Jahr 2012. Als Favorit unter den neun Kandidaten gilt Umfragen zufolge Amtsinhaber Miloš Zeman.
Tschechien wählt neuen PräsidentenQuelle: Reuters

Der 73-Jährige hat sich wiederholt gegen die Aufnahme von Flüchtlingen ausgesprochen. Auch ist er für ein Referendum über den EU-Austritt - wenngleich er selbst für den Verbleib stimmen würde. Als größter Herausforderer gilt der Chemieprofessor Jiří Drahoš. Der Politikneuling will nach eigenen Worten die Spaltung der Gesellschaft überwinden. Erreicht wie erwartet keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit, findet in zwei Wochen eine Stichwahl statt. Die Wähler können ihre Stimme am Freitag zwischen 14.00 und 22.00 Uhr und am Samstag zwischen 8.00 Uhr und 14.00 Uhr abgeben. Hochrechnungen werden nicht veröffentlicht. Verlässliche Ergebnisse werden am Samstagabend erwartet. Der tschechische Präsident hat fast nur repräsentative Aufgaben, gilt aber als wichtiger Meinungsmacher in dem EU-Mitgliedstaat. Er verfügt über ein begrenztes Mitspracherecht in der Außenpolitik und ernennt die Verfassungsrichter. (dpa)

Mehr lesen - Tschechiens Präsident Zeman zeigt Maschinenpistolen-Attrappe "gegen Journalisten"

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.