Newsticker

Kolumbiens Regierung setzt Friedensgespräche mit ELN-Guerilla nach Anschlag ab

Nach einem Sprengstoffanschlag, der der ELN-Guerilla zugerechnet wird, hat die kolumbianische Regierung die Fortsetzung von Friedensverhandlungen mit den linken Rebellen vorerst ausgesetzt. "Vor dem Hintergrund dieser Situation habe ich mit dem Chef der Delegation in Quito gesprochen, damit sie sofort zurückkommen, um über die Zukunft dieses Prozesses zu beraten", sagte Präsident Juan Manuel Santos am Mittwoch in Bogotá.
Kolumbiens Regierung setzt Friedensgespräche mit ELN-Guerilla nach Anschlag abQuelle: Reuters

In Ecuadors Hauptstadt Quito sollten die im Februar 2017 begonnen Gespräche in die fünfte Runde gehen. Ihr Ziel war die Verlängerung einer am Dienstag ausgelaufenen, seit Oktober geltenden Waffenruhe.

Die Behörden des Departements Arauca hatten zuvor Mitglieder des "Ejército de Liberación Nacional" (ELN) bezichtigt, hinter einem Sprengstoffanschlag auf eine wichtige Ölpipeline zu stehen. Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos wollte nach dem Abkommen mit der FARC auch einen Frieden mit der ELN erreichen. Die Verhandlungen mit der FARC waren in Kuba geführt worden und hatten 2016 zu einem historischen Friedensschluss geführt. (dpa)

Mehr lesen:  Dutzende Verletzte bei Anschlag auf Disko in Kolumbien

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team