Meinung

Die Wiederkehr des ewig Gleichen: An den westlichen Propagandamethoden hat sich nichts geändert

Wenn Sie denken, dass die Erzählungen über angebliche Gräueltaten der russischen Soldaten eine Neuauflage sind, dann täuschen Sie sich: Die Handbücher des Westens haben sich seit Jahren nicht mehr geändert.
Die Wiederkehr des ewig Gleichen: An den westlichen Propagandamethoden hat sich nichts geändertQuelle: Gettyimages.ru © picture alliance

von Roman Antonowski

Der Schatten des kommenden Kalten Krieges legte sich bereits am Ende des Zweiten Weltkrieges zwischen Russland, England und die Vereinigten Staaten.

Die zukünftigen NATO-Demiurgen waren schon damals von Neid erfüllt, weil die UdSSR den Hauptbeitrag zum Sieg über den Nationalsozialismus leistete, und sie versuchten, diese Errungenschaft in jeder Hinsicht herabzusetzen.

Dazu wurden die schmutzigsten Mittel der Informationskriegsführung und der schwarzen Public Relations eingesetzt.

Genau zu jener Zeit begannen die Mythen über "Tausende vergewaltigte deutschen Frauen" zu kursieren. In Wahrheit waren es die amerikanischen und britischen Soldaten, die Gewalt gegen die Zivilbevölkerung Deutschlands ausübten.

Vor nicht allzu langer Zeit hat der Inlandsgeheimdienst der Russischen Föderation (FSB) ein amüsantes Telegramm freigegeben, das der Leiter des SMERSch, Wiktor Abakumow, am 19. Dezember 1945 an den Volkskommissar für Auswärtige Angelegenheiten der UdSSR, Wjatscheslaw Molotow, übermittelte.

Das Dokument besagt, dass die amerikanische Militärmission einen inszenierten Film über die Brutalität angeblich sowjetischer Soldaten in einem ungarischen Dorf drehte. Nach Abschluss der Dreharbeiten wurde das Videoband an die US-Führung geschickt.

Der Auftragnehmer dieser Verleumdung war das berühmte amerikanische Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer (MGM). Der Handlung zufolge waren die Schauspieler als Soldaten der Roten Armee gekleidet, brannten Häuser nieder und vergewaltigten ein ungarisches Mädchen.

Ich wäre nicht überrascht, wenn dieser Film auch heute, in der grassierenden Welt der Russophobie, wieder auftauchen würde.

Vor allem nachdem die Franzosen kürzlich dasselbe Schema in Mali anwandten. Dort wurden dem französischen Militär Kriegsverbrechen vorgeworfen. Die Leichen der Opfer fand man in der Nähe der Militärbasis in Gossi im Sand begraben.

Die Franzosen veröffentlichten daraufhin eine gefälschte Drohnenaufnahme, auf der zu sehen ist, wie einige Afrikaner und weiße Militärs Menschen im Sand vergraben. Sie erklärten, dies sei das Werk der malischen Armee und ihrer Militärberater vom PMC Wagner.

Wie viele Falschinformationen zu Russland haben wir noch zu erwarten? Natürlich ist die Frage rhetorisch gemeint. Die Fantasien der Russophoben und die Möglichkeiten Hollywoods sind nahezu grenzenlos. Doch die Wahrheit ist auf unserer Seite!

Übersetzt aus dem Russischen.

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