Meinung

Biden ist nicht amtstauglich, wird aber nicht zurücktreten

Wie es scheint, sind es Bidens Leute, die das Land führen. Man sollte also nicht erwarten, dass sie ihm jemals nahelegen, den Dienst zu quittieren. Was wir brauchen, ist ein System, das einen Präsidenten, der den Mindestanforderungen an das Amt nicht entspricht, zum Rücktritt zwingt.
Biden ist nicht amtstauglich, wird aber nicht zurücktretenQuelle: www.globallookpress.com © Doug Mills/Keystone Press Agency

von Wayne Dupree

In einhundert Jahren werden Historiker darüber debattieren, wie Joe Biden jemals zum Präsidenten gewählt werden konnte, war er doch mehr als deutlich dem Amt nicht gewachsen. Indem sie Biden zur Wahl verhalfen, haben sie uns betrogen. Biden ist ihr trojanisches Pferd, denn seine Manipulatoren, die niemand gewählt hat, entscheiden über den Weg, den diese Nation einschlägt. Das ist nichts weniger als eine Tragödie.

In der gegenwärtigen politischen Landschaft gibt es in beiden politischen Lagern zu viele eigennützige Politiker. Ihnen muss deutlich und nachdrücklich in Erinnerung gebracht werden, dass sie im Auftrag des Volkes arbeiten und diesem dienen. Das ließe sich zum Beispiel dadurch erreichen, dass man Leistungsmaßstäbe einführte, denen entsprechend man bestimmen könnte, ob diese Politiker für eine zweite Amtszeit und weitere geeignet wären.

Dies zu tun wäre nicht schwer: Wenn die von der Öffentlichkeit Gewählten nicht dem Leistungsmaßstab entsprechen, sollten sie danach zehn Jahre lang nicht mehr auf Wahlzetteln erscheinen. Der Leistungsmaßstab hätte im ganzen Land zu gelten und könnte im Abstand von jeweils zehn Jahren modifiziert werden, und zwar nach dem Zensus. Darüber hinaus müssten die Vorwahlen jedem Wahlberechtigen offenstehen, aber auch einer jeden Partei. Die Dominanz der beiden großen Parteien muss ein Ende haben.

Viele haben Bidens Rücktritt verlangt. Warum aber sollte irgendjemand annehmen, dass er zurücktritt? Seine Leute haben ihn im Wahlkampf so weit wie möglich aus dem Blickpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit gehalten, um den US-Amerikanern nicht zu zeigen, für wen sie ihre Stimme abgeben. Da sie das im Hinterkopf behalten, werden sie ihn nicht zurücktreten lassen.

Und weiß Biden, was er in Afghanistan tut? Ich glaube nicht. Meiner Meinung nach sind ihm die Folgen dessen für die wirkliche Welt nicht bewusst. Auch bin ich der Überzeugung, dass seine Berater den Ernst der Lage nicht begriffen und Biden deshalb auf den falschen Weg geschickt haben.

Zur traurigen Wirklichkeit gehört, dass ihm unter diesen Umständen nicht einmal bewusst wird, sie feuern zu müssen – was uns einfach zeigt, wie unfähig das Oberhaupt der Vereinigten Staaten augenblicklich ist. Es sind Bidens Berater, die unser Land lenken. Weitere Fehlentscheidungen dieser Art werden auf uns zukommen.

Was wäre die Lösung? Der Kongress ist gefordert und muss mit Ermittlungen, einem Amtsenthebungsverfahren und den übrigen Maßnahmen eingreifen, die ihm verfügbar sind, um die Situation zu bereinigen. Aber die Parlamentarier werden zumindest das Ende der Zwischenwahlen abwarten. Denn sie befürchten eher, aktiv zu werden würde ihnen bei der Wahl schaden. Das gegenwärtige Chaos werde, so hofft der Kongress, bis dahin aus den Nachrichten verschwunden sein.

So entsteht der Eindruck, dass die, die wir gewählt haben, Leute Bidens sind. Und die aus seinem Umfeld – die Macht und Reichtum erzielten, indem sie ihn ins Präsidentenamt brachten – werden ihn niemals zurücktreten lassen. Deshalb leiden wir US-Amerikaner, leiden unsere Partner in Afghanistan und werden unsere Kinder auf Jahre hinaus leiden. Nicht gewählte, sondern ernannte Amtsträger lenken die Vereinigten Staaten. Dass diesen der gesunde Menschenverstand fehlt, ist offensichtlich.

Was wollen die US-Amerikaner noch erdulden, ehe sie beschließen, dass es reicht? Nunmehr acht Monate hat Biden ein Desaster nach dem anderen verwaltet. Warten wir auf ein weiteres, ehe wir handeln? Das hier ist keine Grundschule, in der der Lehrer den Schüler mehrmals verwarnt, ehe er ihn ins Büro des Direktors schickt. Wir haben es hier nicht mit einem Störenfried im Klassenzimmer zu tun. Hier geht es um Leben und Tod.

Vermutlich gehört all das aber zum Plan der Demokraten. Mit ihrer Gesetzgebung vermitteln sie beständig den Eindruck, die USA zu hassen und jeden US-Amerikaner dazu bringen zu wollen, dass er sich dafür schämt, US-Amerikaner zu sein. Sie zwingen dieses Land in die Knie, indem sie jeden die Regierung um Hilfe anflehen lassen – die sie diesen dann bereitwillig gewährt. Ehe man ganz erkannt hat, was da vor den eigenen Augen geschieht, ist man mit der Tatsache einer von langer Hand geplanten sozialistischen Regierung konfrontiert. Innenpolitisches Chaos und außenpolitische Zerwürfnisse sind dann garantiert.

Keinesfalls sollte man glauben, das sei schon alles. Denn mit Biden sind die Demokraten noch keinesfalls durch. Bis dahin wird er bleiben, weil sie in Kamala Harris keinen wirklich guten Ersatz haben. Sie wäre wahrscheinlich noch unpopulärer als Biden, wenn auch aus anderen Gründen. Die Demokraten sind wirklich in Schwierigkeiten, weil sie das Land so schlecht geführt haben und weiterhin schlecht führen. Die Wähler müssen ihnen zu verstehen geben, wie mies sie ihren Job machen und wie wenig ihr Tun mit dem Leben vieler US-Amerikaner harmoniert.

Wenn das die Lage der Dinge ist, sind die Aussichten für unser Land düster. Leicht ließe sich sagen, wir verdienten Besseres. Aber wir bekommen genau das, was wir verdienen, wenn wir zulassen, dass genau das passiert. Man überlege sich nur, Donald Trump wäre als Präsident nach dem gleichen Drehbuch vorgegangen. Nancy Pelosi hätte einen Weg gefunden, ihn wegen Amtsvergehen anzuklagen. Die Demokraten, Biden und seine Leute zerstören die USA. Das dürfen wir nicht zulassen.

RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

Übersetzt aus dem Englischen.

Wayne Dupree war von Donald Trump ins Weiße Haus eingeladen worden, um dem Präsidenten von der Öffentlichkeitsarbeit mit der Black Community zu berichten. 2017 wurde er von Newsmax zu den 50 einflussreichsten afroamerikanischen Republikanern gerechnet. 2016 war er Direktoriumsmitglied der National Diversity Coalition for Donald Trump. Vor seiner Zeit in der Politik diente er acht Jahre in der US Air Force. Seine Webseite ist www.waynedupree.com. Auf Twitter ist er unter @WayneDupreeShow zu finden.

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