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Mutter von getötetem US-Soldaten nennt Biden "von Demenz beherrschtes Stück Dreck"

Die Mutter einer der 13 durch Bombenanschläge am Kabuler Flughafen getöteten US-Soldaten hat in einer US-Radiosendung angerufen und den US-Präsidenten Joe Biden als "nutzloses, von Demenz beherrschtes Stück Dreck" bezeichnet.
Mutter von getötetem US-Soldaten nennt Biden "von Demenz beherrschtes Stück Dreck"Quelle: RT © REUTERS/ U.S. Marines

Kathy McCollum, die Mutter einer der 13 am Kabuler Flughafen getöteten US-Soldaten hat in einer US-Radiosendung angerufen und den Präsidenten der Vereinigten Staaten Joe Biden als "nutzloses, von Demenz beherrschtes Stück Dreck" bezeichnet. Ihr Sohn, der 20-jährige Rylee McCollum, war am vergangenen Donnerstag bei Bombenanschlägen von Selbstmordattentätern am Flughafen der afghanischen Hauptstadt ums Leben gekommen.

Die Mutter des Soldaten sprach am Freitag mit dem Radiomoderator Andrew Wilkow live in seiner Sendung:

"Dies war ein unnötiges Debakel, mit dem man angemessen hätte umgehen können. (...) Sie hatten viele Monate, um jeden aus Afghanistan herauszubringen, und sie haben sich entschieden, dies nicht zu tun. Also haben sie 6.000 Soldaten hingeschickt. (...) Mein Sohn war einer derjenigen, die gerade von einer verdammten Terroristenbombe in die Luft gejagt wurden." 

Die Frau aus dem US-Bundesstaat Colorado sagte, dass sie ihre Reaktion auf die Ereignisse öffentlich machen wollte. "Ich konnte nicht einfach faul herumsitzen, weil ich denke, dass ich durch meinen Zorn die Dinge verarbeite – und nicht durch Tränen." Sie erklärte, dass ihr 20-jähriger Sohn bald hätte nach Hause kommen sollen, um die Geburt seines Kindes im September mitzuerleben. Stattdessen war er nach Kabul entsendet worden, um die Evakuierung von US-Amerikanern und verbündeten Afghanen zu unterstützen. 

"Dieses nutzlose, von Demenz beherrschte Stück Dreck hat meinen Sohn in den Tod geschickt." 

Kathy McCollum machte die Unterstützer Bidens mitverantwortlich für den Verlust ihres Sohnes. "Mein Sohn ist tot und ich will allen Demokraten, die bei den Wahlen betrogen haben oder die ihn legitim gewählt haben", sagen: "Ihr habt gerade meinen Sohn durch ein von Demenz beherrschtes Stück Dreck umbringen lassen, der nicht einmal weiß, dass er gerade im Weißen Haus ist. Er denkt immer noch, er wäre ein Senator."

Die Mutter des getöteten Soldaten sagte, dass sie sich am Samstag mit Lauren Boebert, Republikanerin und Mitglied des US-Repräsentantenhauses für Colorado, treffen werde, um ihre Geschichte zu erzählen.

Auch andere Gold Star-Eltern von US-Marines haben den chaotischen Rückzug der US-Truppen aus Afghanistan scharf kritisiert. Steve Nikoui, Vater des Marines Kareem Nikoui, erklärte gegenüber Fox News, dass die Tragödie vom Donnerstag hätte verhindert werden können, wenn das Pentagon die Evakuierung über den Flughafen Bagram durchgeführt hätte, anstatt diesen im Juli aufzugeben. 

Der Flughafen in Kabul sähe aus "wie ein erschossener Truthahn" mit Verkehr, der durch einen schmalen Eingang geführt werden würde. "Es war grundsätzlich so chaotisch und nicht wirklich durchgeplant", fügte Nikoui hinzu. 

Die Anschläge vom Donnerstag, für die sich die Terrorgruppe ISIS-K verantwortlich zeigte, markieren die tödlichste Attacke auf US-Militär in über einem Jahrzehnt. Mindestens 170 Afghanen wurden getötet, darunter 28 Taliban-Kämpfer. Hunderte Menschen wurden verletzt. US-Präsident Biden sagte am Samstag, dass ein weiterer Terroranschlag innerhalb der nächsten 24 bis 36 Stunden sehr wahrscheinlich sei.

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