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Hanau nach Terroranschlag mit elf Toten: Augenzeugen schildern Ereignisse

Gestern Abend hat sich ein offenbarer Rechtsextremist in zwei Shisha-Bars im hessischen Hanau begeben und neun Menschen erschossen. Später fanden Polizisten in einem Reihenhaus den Täter und Berichten zufolge dessen Mutter – beide tot. Vor der Kamera äußerten zwei Augenzeugen, was sie erlebt haben.
Hanau nach Terroranschlag mit elf Toten: Augenzeugen schildern Ereignisse

Einer von ihnen, Ismael Ünaldi, war nur knapp dem Geschehen entgangen. Er wohnt nahe des Tatorts und war nur wenige Minuten zuvor mit seinen Kindern dort vorbeigegangen. Als sie gerade zu ihrer Wohnung hochgingen, eröffnete der Täter das Feuer. 

Als ich wieder hochgegangen bin, habe ich Schüsse gehört, sechs bis sieben Mal.

Ein anderer Augenzeuge, Borak Killinsch, selbst zweifacher Barbesitzer vor Ort, sah, wie Ärzte versuchten, ein Opfer zu reanimieren. Zwei der Opfer waren ihm bekannte Gäste seiner Bars. Er habe bereits mit den Angehörigen gesprochen, die am Boden zerstört seien. Aus der Türkei würden nun auch Angehörige anreisen. 

Der Attentäter, Tobias R., laut eigenen Angaben Bankkaufmann, hat zu seiner Tat ein Bekennerschreiben und eine Videobotschaft veröffentlicht. Im Video warnt er die US-Bürger vor Geheimbünden, die in tiefen Militäranlagen Kinder für Satan zu Tode quälen würden und ruft sie zum Handeln gegen diese auf. In seinem 24-seitigen Text dazu spricht er von einer "Siegerspezies" und "destruktiven Rassen". 

Etwa: 

Stand heute sind allerdings nur sehr wenige Völker bzw. Rassen hierbei positiv hervorgetreten, andere Rassen und Kulturen wiederum haben hierbei nicht nur keinen Beitrag geleistet, sondern sind destruktiv – vor allem der Islam. 

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