Kurzclips

Salvini: Italiener sind nun die Geiseln von 100 macht-gierigen Abgeordneten

Die Vorsitzenden der beiden ehemaligen italienischen koalierenden Regierungsparteien, der Lega-Partei von Matteo Salvini und der Fünf-Sterne-Bewegung von Luigi Di Maio, trafen sich am Mittwoch inmitten des anhaltenden politischen Chaos im Land mit dem italienischen Präsidenten Sergio Mattarella zu Beratungen in Rom.
Salvini: Italiener sind nun die Geiseln von 100 macht-gierigen Abgeordneten

Es gab Berichte über eine mögliche neue Koalition zwischen der Fünf-Sterne-Bewegung und der Demokratischen Partei, die, wenn sie erfolgreich wäre, Salvini ins Abseits schieben und sein Vorhaben, Neuwahlen durchzuführen, verspielen würde. Wie heute der italienische Premierminister Giuseppe Conte erklärte, hat er das Mandat des italienischen Präsidenten Sergio Mattarella zur Bildung einer neuen Regierung erhalten.

"Die tatsächliche Wahrheit ist, dass 60 Millionen Italiener von 100 Parlamentariern, die Angst haben, ihren Sitz zu verlieren, als Geiseln genommen werden. Das ist die reine Wahrheit. Es geht nicht um Demokratie, Veränderungen, Revolution, soziales Umfeld, Umverteilung. Es gibt nur 100 Parlamentarier, die sich an ihre Sitze klammern", sagte Salvini.

Di Maio erklärte, dass seine Partei "überzeugt ist, dass es keine Lösungen der Rechten oder Linken gibt. Man hat uns vorgeworfen, von der einen oder anderen Seite zu sein. Wir glauben, dass solche Systeme längst überholt sind."

Italien befindet sich in einer anhaltenden politischen Krise, die am 20. August begann, als Premierminister Giuseppe Conte zurücktrat, nachdem der stellvertretende Premierminister Matteo Salvini seine Lega-Partei aus der Regierungskoalition zurückgezogen und ein Misstrauensvotum gegen Conte vorgeschlagen hatte.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team