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Ostsee: Besuch auf der schwimmenden Baustelle von Nord Stream 2

Das Rohrverlegeschiff "Solitaire" und seine Besatzung waren am Mittwoch bei der Verlegung der Gasleitung Nord Stream 2 in den russischen Hoheitsgewässern der Ostsee im Einsatz.
Ostsee: Besuch auf der schwimmenden Baustelle von Nord Stream 2

Die betonbeschichteten Stahlrohre, jeweils zwölf Meter lang und 24 Tonnen schwer, werden zunächst an Bord der Solitaire verschweißt, geprüft und dann von der Rückseite des Schiffes auf den Meeresboden abgesenkt.

Die Solitaire begann Anfang Mai mit dem Bau des russischen Teils der Pipeline. Gemäß dem Nord Stream 2-Projekt verfügt sie über ein Team von 420 Mitarbeitern, die rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche am Projekt arbeiten.

Nach Angaben der Nord Stream 2 AG wurden bisher insgesamt über 1.100 Kilometer verlegt.

Es wird erwartet, dass die Pipeline noch in diesem Jahr fertiggestellt wird, wobei die Gesamtlänge 1.225 Kilometer (760 Meilen) beträgt. Mit der Nord Stream 2 soll die Gasmenge unter der Ostsee auf 55 Milliarden Kubikmeter pro Jahr erhöht werden.

Das elf Milliarden Euro teure Pipeline-Projekt wird von der russischen Gazprom gemeinsam mit den deutschen Unternehmen Uniper und BASF, der anglo-niederländischen Shell, der österreichischen OMV und der französischen Engie finanziert.

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