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Frankreich: Erneut heftige Krawalle und Sachbeschädigungen bei Protesten der Gelbwesten

Anlässlich der 18. Woche der Gelbwesten-Proteste haben Demonstranten am Samstag auf den Champs-Elysées in Paris Geschäfte zerstört und teils niedergebrannt. Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein.
Frankreich: Erneut heftige Krawalle und Sachbeschädigungen bei Protesten der Gelbwesten

Aufnahmen zeigen, wie wütende Gelbwesten Polizeifahrzeuge angreifen und versuchen deren Türen gewaltsam zu öffnen. 

Die 18. Demonstration der Gelbwesten fand am letzten Tag des dreimonatigen so genannten "landesweiten offenen Dialog" statt. Dieser wurde vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron einberufen, um mehrere innenpolitische Themen zu diskutieren. Das französische Staatsoberhaupt wollte die Initiative auch als "Große Debatte" verstanden wissen.

Die Schaufenster von Geschäften wie Nespresso, Hugo Boss und dem historischen französischen Restaurant Fouquet's wurden zerstört und die Innenräume teilweise geplündert.

Die Bewegung der Gelbwesten ist eine der größten in der jüngeren französischen Geschichte. Seit November 2018 finden jeden Samstag in zahlreichen Städten Frankreichs Demonstrationen statt.

Was als Protest gegen eine geplante Kraftstoffsteuer begann, hat sich inzwischen zu einer breiten Bewegung gegen die amtierende Regierung und die prekären sozialen Verhältnissen entwickelt. Mittlerweile wird lautstark auch der Rücktritt des amtierenden Präsidenten Emmanuel Macron gefordert.

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