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Russland: Rettungskräfte räumen eingestürztes St. Petersburger Universitäts-Gebäude

Das am Sonntag veröffentlichte Filmmaterial zeigt die Arbeiten zur Beseitigung der Trümmer nach dem Einsturz im Gebäude der St. Petersburger Nationalen Forschungsuniversität für Informationstechnologie, Mechanik und Optik (ITMO).
Russland: Rettungskräfte räumen eingestürztes St. Petersburger Universitäts-Gebäude

"Jetzt, nachdem der Untersuchungsausschuss seine Arbeit eingestellt hat, werden wir anfangen. Zuerst werden wir die Decken mit Stützen verstärken und dann alle hängenden und kritischen Elemente wegnehmen und dann anfangen, Trümmer zu beseitigen", so der russische Minister für Notfallsituationen Jewgenij Sinitschew.

Nach Angaben des russischen Ministeriums für Notfallsituationen (EMERCOM) brachen drei Stockwerke des ITMO-Gebäudes zusammen, während am Samstag Vorlesungen innerhalb der Universität stattfanden. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. Mindestens 86 Menschen konnten evakuiert werden. 

In Russland kommt es immer wieder zum Einsturz von Gebäuden. Erst am Silvestertag war in der Industriestadt Magnitogorsk in Sibirien ein Wohnhaus bei einer Gasexplosion zerstört worden. Dabei waren rund 40 Menschen ums Leben gekommen. Häuser in Russland sollen mindestens einmal im Jahr auf Mängel kontrolliert werden, vielfach wird dies jedoch nicht eingehalten.

Der russische Untersuchungsausschuss hat eine strafrechtliche Untersuchung der Ursachen für das Zusammenstürzen eingeleitet.

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