Kurzclips

Griechenland: Flüchtlinge kritisieren langsames Asylverfahren im völlig überfüllten Lager Samos

Flüchtlinge auf der Insel Samos haben gestern vor der Kamera geschildert, dass ihre Asylanträge lange Zeit schon unbeantwortet bleiben. Außerdem kritisierten sie die Lebensumstände, die in ihrem provisorischen Lager herrschen. Laut jüngsten Berichten leben in dem Lager vor Ort, das ursprünglich für rund 600 Personen gebaut wurde, etwa 4.000 Menschen.
Griechenland: Flüchtlinge kritisieren langsames Asylverfahren im völlig überfüllten Lager Samos

Die Flüchtlinge, die auf den Aufnahmen zu sehen sind, leben in schäbigen Zelten und suchen Brennholz. Einer von ihnen beklagte sich über die Unsicherheiten, denen Flüchtlinge derzeit im Asylbewerberprozess ausgesetzt sind.

"Ich meine, man kann hier bleiben und auf die Antwort warten, neun Monate, ein Jahr. Ich habe dort einen Freund aus Kurdistan, [der wartet schon] ein Jahr und sechs Monate. Und ich habe noch einen Freund, [der wartet schon] ein Jahr und drei Monate. Man kriegt keine Antwort. Keine Antwort", sagte er.

"Eine Ablehnung für mich. Ich wäre froh, wenn sie mich ablehnen. Weil ich dann weiß, wie mein Leben weitergeht. Aber keine Antwort haben – das ist schlimm", fügte er hinzu.


Für deutsche Untertitel bitte die Untertitelfunktion auf Youtube aktivieren.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team