Kurzclips

Palästinenser holt Drohne mit Zwille vom Himmel

Ein palästinensischer Demonstrant schaffte es in Gaza, nahe der Grenze, eine offenbar israelische Drohne mit einem Stein und einer Schleuder zu Boden zu bringen. Dies zeigt ein Video des Vorfalls, das online veröffentlicht wurde.
Palästinenser holt Drohne mit Zwille vom HimmelQuelle: Reuters

Das Filmmaterial von Press TV zeigt Palästinenser, die Steine mit einer Zwille auf ein Objekt schießen, das wie eine Drohne aussieht. Eine dichte dunkle Rauchwolke ist zu sehen, während im Hintergrund Sirenen zu hören sind.

Einer der Demonstranten ist schließlich erfolgreich, was den Rest dazu veranlasst, in Jubel auszubrechen. Es ist unklar, wann der Vorfall stattgefunden hat, obwohl ähnliche Berichte am Freitag erschienen sind.

Mehr zum Thema -  LIVE: Proteste im Gaza-Streifen – "Marsch der Rückkehr" an der Grenze zu Israel fortgesetzt

Es hat keine Reaktion aus Israel gegeben, obwohl Tel Aviv Drohnen benutzt hat, um die palästinensischen Proteste zu überwachen. Im März setzten die israelischen Streitkräfte (IDF) Tränengas-abwerfende Drohnen ein, um die großen Massen an Demonstranten entlang der Grenze zu Israel zu zerstreuen.

Seit Ende März protestieren Palästinenser im Rahmen des Großen Rückkehrmarsches nahe der Grenze. Die Demonstrationen sollen bis zum Nakba, am 15. Mai fortgesetzt werden. Dieser Tag markiert für die arabischen Palästinenser die massenhafte Flucht und Vertreibung aus ihrem Land infolge der Gründung Israels. Mindestens 45 Menschen wurden seit Beginn der Proteste getötet und weitere 6.800 verletzt, erklärte das Gesundheitsministerium von Gaza.

Mehr zum Thema -  Israels Luftwaffe greift Hamas-Posten an Gaza-Grenze an

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.