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Wien: Sechs vollbärtige Männer drohten barbusiger Seebesucherin mit Vergewaltigung

Ein Video, das gestern auf Social Media veröffentlicht wurde, erregt die Gemüter vieler Nutzer. Sechs vollbärtige Männer fordern in gebrochenem Deutsch von einer barbusigen Frau am Ufer eines Waldsees, sich etwas anzuziehen und beschimpfen ihre männliche Begleitung wüst. Sie drohen sogar damit, die Frau zu vergewaltigen. Das Video hat auch die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich gezogen. Diese ermittelt nun in dem Fall.

Fotograf Thomas Busek hat gestern ein Video auf Facebook veröffentlicht, das er beim Badebesuch mit seiner weiblichen Begleitung an einem See aufgenommen hat. Diese lag „oben ohne“ am Ufer, was sechs vollbärtige Männer, die hinzu kamen, offensichtlich arg störte. „Sie soll ein T-Shirt anziehen“, sagt einer von ihnen zu Busek. „Warum“, fragt er. „Sie soll ein T-Shirt anziehen, hab ich gesagt“, wiederholt er. Auf Facebook schildert Busek folgenden Sachverhalt: „Als sie dann ihren BH angezogen hat, war es denen scheinbar auch noch zu viel Haut und sie bestanden drauf, dass sie ein T-Shirt anziehen soll, sonst wäre die Gefahr zu groß, dass sie sich nicht unter Kontrolle hätten und sie vergewaltigen könnten. Zum Schluss fielen dann noch die Wörter „Ehrenlos“ „Hure“ „Scheiß Österreicher“ und ein paar die ich gar nicht schreiben möchte.“

Zu einem zweiten Video von dem Vorfall, das er ebenfalls veröffentlichte, schreibt er: "Da wollte mich grundlos einer aus dem Rudel der sechs vollbärtigen Helden die Felsenwand hinuntertreten. Ich bin Gott sei dank ausgewichen."

Das Erlebte stimmt Busek traurig und nachdenklich darüber, wie sich Wien in den nächsten Jahren entwickeln könnte. Er selbst war als Kind vor 20 Jahren aus der Tschechischen Republik nach Wien gezogen. „Ich vertrat bis vor paar Jahren immer die Meinung, dass Wien die lebenswerteste Stadt der Welt ist, wo man sein ganzes Leben verbringen könnte. Jetzt bin ich mir leider nicht mehr so sicher, ob ich in den nächsten 10 oder 20 Jahren noch immer da sein möchte. Und für alle, die mich nicht kennen: Nein, ich bin kein Rechter, kein Hetzer und selbstverständlich kein Ausländerhasser. Ich bin nur ein Wiener Fotograf aus Prag, der sich große Sorgen um die Zukunft seiner neuen Heimat macht“, schreibt er zu dem Video auf Facebook. Auf Nachfrage aus dem Kommentarbereich antwortet er, dass er von einer Anzeige bei der Polizei abgesehen habe, da diese, seinen Erfahrungen nach, nichts bewirken würde.

„Anzeigen? Und was passiert mit denen, wenn man Sie findet? Bekommen eine Verwarnung? Null Konsequenzen, das ist eines der Hauptprobleme. Das habe ich schon alles hinter mir. Es sind "Milieu-übliche Äußerungen" - somit sagt man, dass er das nicht ernst gemeint hat, weil alle in seiner Umgebung so reden und er bekommt höchstens eine Verwarnung. Leider muss immer erst was passieren, damit die Polizei durchgreift.“

Heute Mittag gab er auf seinem Profil bekannt, dass die Polizei sich bei ihm gemeldet hätte. Sie hätten eine „Anweisung von ganz Oben“ erhalten, sich dem Fall anzunehmen. Er habe morgen einen Termin bei der Polizeiinspektion und sei gespannt, ob diesmal am Ende mehr als eine Verwarnung für die Angezeigten geben wird.

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