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Frankreich: Präsidentschaftskandidat Macron bei Besuch in Heimatstadt von Protestmenge ausgepfiffen

Der französische Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron ist gestern in seiner Heimatstadt Amiens bei einem Besuch des US-Herstellers von Haushaltsgroßgeräten „Whirlpool“ von Arbeitern ausgebuht und ausgepfiffen worden. Überraschend kam ihm seine Kontrahentin Marine Le Pen zuvor, die ebenfalls das Werk besuchte und im Gegensatz zu Macron, mit offenen Armen empfangen wurde.
Präsidentschaftskandidat Macron von wütender Protestmenge in Heimatstadt empfangen.

Das Unternehmen kündigte Anfang des Jahres an, das Werk nach Polen umzusiedeln, wodurch die französischen Angestellten ihre Arbeitsplätze verlieren würden. Während Macron von einer wütenden Protestmenge umgeben war, versammelten sich die Mitarbeiter des Werks um Le Pen, um Selfies mit ihr zu machen. Die Front National Frau nutzte die Gelegenheit, um Stimmung gegen ihren politischen Gegner zu machen. Sie erklärte, dass sie im Gegensatz zu Macron, der auf Seiten der Unternehmen steht, auf der Seite der Arbeiter stehen würde. Der ehemalige Banker gilt als besonders unternehmerfreundlich.

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Besuch von Marine Le Pen vor dem Werk:

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