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USA: Über 500 Millionen Liter Abwasser verwandeln Fluss und Strände in Kloaken

Fast 550 Millionen Liter Abwasser sind in den Rio Tijuana Fluss gelaufen und haben enorme Wasserverschmutzungen nach sich gezogen. Anwohner des Flusses und an den Pazifikküsten im Süden Kaliforniens klagen über massiven Kot-Geruch. Das Wasser hat sich in eine braune Suppe verwandelt.
Strand gesperrt wegen Verschmutzung durch Abwasser.

Laut einem Bericht der internationalen Grenz- und Wasserkommission begann der Abwasseraustritt am 6. Februar bei Reparaturarbeiten an einem Abwassersammelrohr. Über zwei Wochen, bis zum 23. Februar, floss Abwasser ungehindert und in großen Mengen in den Rio Tijuana, der in den Pazifischen Ozean mündet. Dann begannen die Gewässer nach Kot zu riechen.

Dass in den Rio Tijuana Abwasser fließt, ist ein lang bekanntes Problem. Auf US-amerikanischer Seite sowie auf mexikanischer werden über kleinere Abwasserleitungen Schmutzwasser in den Fluss abgelassen. Das Surfen und Schwimmen an den Küsten in der Sturm- und Winterzeit, die die menschlichen Exkremente an die Küsten spült, wird jedes Jahr für etwa vier Monate untersagt. Doch eine solch ungeheure Menge Abwasser wurde seit mindestens einem Jahrzehnt, wahrscheinlich sogar noch nie, abgelassen, beklagt der Bürgermeister von Imperial Beach im Süden Kaliforniens, Serge Dedina. Dieser beklagt auch, dass die Bürger über diesen „inakzeptablen Zwischenfall durch die internationale Grenz- und Wasserkommission nicht informiert wurden“.

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