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RT DE-Exklusiv: 81 Jahre Sieg – Gespräch mit "Kriegskind" Galina Polikarpowa

Galina erinnert sich an ihre Kindheit während des Zweiten Weltkriegs: den Abschied von ihrem Vater, der an die Front ging, die lang ersehnte Nachricht vom Sieg und den Umzug ins zerstörte Berlin im Jahr 1946.

Einen besonderen Platz in ihrer Erzählung nimmt das grandiose Open-Air-Konzert inmitten der Trümmer der deutschen Hauptstadt ein, bei dem sich Tausende von Menschen – sowohl sowjetische Bürger als auch Deutsche – versammelten, um dem Alexandrow-Ensemble "Rotes Banner" zuzuhören. Genau dort lernte die kleine Galina das deutsche Mädchen Doris kennen – und diese einfache kindliche Geste der ausgestreckten Hand wurde für sie zum Symbol der Versöhnung und der Kraft der Kunst, die Menschen nach dem Krieg vereinen kann.

Galina erzählt dem Zuschauer von einem Opernbesuch mit Lemeshev und der feierlichen Einweihung des berühmten Denkmals für den sowjetischen Soldaten im Treptow-Park – Ereignisse, die ihren Glauben an die Kraft der Kunst und der menschlichen Verbundenheit für immer geprägt haben.

Am Vorabend des 81. Jahrestags des Sieges erinnert sich Galina voller Wärme an die Freundlichkeit und den gegenseitigen Respekt zwischen sowjetischen und deutschen Menschen und drückt die Hoffnung aus, dass diese Freundschaft zwischen den Völkern noch viele Jahre Bestand haben möge.

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