"Werden die Wiederkehr des Messias erleben" – Netanjahu verkündet neue Ära Israels als "Weltmacht"
Israel zerschlage gemeinsam mit den USA unter Präsident Trump die iranische Führung und deren Verbündete wie die Hisbollah, schaffe ein neues Kräfteverhältnis im Nahen Osten und mache Israel zur stärksten regionalen – und teilweise sogar globalen – Macht aller Zeiten.
Besonders auffällig und international stark diskutiert wurde dabei Netanjahus religiöse Rhetorik: Er verknüpfte die militärischen "Erfolge" explizit mit der Erfüllung biblischer Verheißungen und messianischer Erwartungen. In einem markanten Satz sagte er:
"Wir werden das Königreich erreichen. Wir werden die Wiederkehr des Messias erleben. Wir werden es bis zur Wiederkehr des Messias schaffen – aber das wird nicht nächsten Donnerstag geschehen."
Diese Aussage wird in vielen Kommentaren als Anspielung auf eschatologische Narrative in Teilen der jüdischen Orthodoxie gewertet. Demzufolge gilt der Wiederaufbau des Dritten Tempels auf dem Tempelberg in Jerusalem, an dessen Stelle sich derzeit der Felsendom (Dome of the Rock) und die Al-Aqsa-Moschee befinden, als Voraussetzung für die "Wiederkehr des Messias".
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