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Iranischer Professor: "Die westlichen Eliten sind Gefangene ihrer eigenen Propaganda"

Der außerordentliche Professor für Westasienwissenschaften der Universität Teheran, Hassan Ahmadian, hat sich in einem am Sonntag, den 1. März 2026, veröffentlichten Podcast zur Lage in Iran geäußert. Er gab an, die westlichen Eliten seien Gefangene ihrer eigenen Propaganda.

Ahmadian sagte, die westlichen Eliten hätten damit gerechnet, dass Iran kollabiere, sobald der Oberste Führer beseitigt wurde. Sie hätten sich damit vertan:

"Jetzt sehen sie sich jedoch mit der Realität konfrontiert, dass es sich um ein sehr institutionalisiertes und nicht individualistisches politisches System handelt."

Auf die Frage, weshalb Iran nun nicht nur Israel, sondern auch US-Basen in den Golfstaaten angreife, erwiderte Ahmadian, dass man beim letzten Krieg, dem Zwölf-Tage-Krieg, sehr zurückhaltend agiert habe. "Die Ergebnisse waren für sie jedoch sehr enttäuschend: Anstatt als die Partei anerkannt zu werden, die die Eskalation begrenzt hatte, begannen die Israelis und US-Amerikaner zu behaupten, Iran sei schwach, stehe kurz vor dem Zusammenbruch und müsse mehr Zugeständnisse machen, um zu überleben." Der Professor fügte hinzu, dass Iran diesmal sicherstellen wolle, dass die USA und Israel nicht mehr auf die Idee kommen würden, das Land anzugreifen.

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