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Lawrow: "Zweifeln immer mehr an der Fähigkeit der EU als Vermittler aufzutreten"

Die westlichen Länder werden weiterhin Sanktionen gegen Russland verhängen, weil sie sich daran gewöhnt haben, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Dienstag in einem Interview. "Wir verstehen, dass sie versuchen, den Zusammenbruch von Minsk auf uns zu schieben.

Die westlichen Kollegen werden nicht aufhören, Russland zu bestrafen. Im Laufe der letzten Jahrzehnte haben sie sich daran gewöhnt, Russland für alle Probleme verantwortlich zu machen", betonte Lawrow. Lawrow führte weiter aus, dass die Minsker Vereinbarungen das Potenzial gehabt haben, den Konflikt in der Ukraine friedlich zu lösen und die territoriale Integrität des Landes zu wahren, aber von Kiew nicht eingehalten worden seien. Er fügte hinzu, dass Russland bereit ist, sich an den Verhandlungstisch zu setzen, aber vorher wissen wolle, "worum es in diesem Dialog gehen wird".

Er verwies auch auf die "negative und provokative Rolle der Europäischen Union" bei der Lösung der Ukraine-Krise und stellte die Vermittlungsfähigkeiten der EU in Frage. "Wir zweifeln immer mehr an der Fähigkeit der Europäischen Union als Vermittler aufzutreten, wie sie sich selbst positioniert, und zumindest ein einigermaßen bedeutendes Ergebnis zu erzielen. Wir setzen uns daher weiterhin dafür ein, dass alle Probleme auf friedliche Weise gelöst werden", sagte Lawrow.

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