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Brasiliens Präsident Bolsonaro verspricht, die illegale Abholzung bis 2030 zu beenden

Über 100 Länder haben sich am Dienstag auf dem Weltklimagipfel dazu verpflichtet, die Entwaldung im kommenden Jahrzehnt zu beenden. So hat auch der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro in einer vorab aufgezeichneten Videobotschaft versprochen, die illegale Abholzung bis zum Jahr 2030 zu beenden. Zuvor hatte sein brasilianischer Umweltminister gesagt, dass man dieses Ziel bereits 2028 erreichen würde.

Vorläufige Regierungsdaten, die bereits im August veröffentlicht wurden, deuten darauf hin, dass die jährliche Abholzung im brasilianischen Amazonasgebiet im dritten Jahr in Folge die 10.000 Quadratkilometer-Marke überschritten haben könnte.

Bolsonaro hatte zuvor den weltweiten Streit über seine Zerstörung der Wälder als Komplott abgetan, um die Agrarindustrie des Landes zu bremsen. Gleichzeitig entmachtete die Regierung von Bolsonaro Umweltbehörden und erließ gesetzliche Maßnahmen zur Lockerung des Landschutzes.

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