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Lawrow warnt die EU vor neuen Trennlinien, Schützengräben und einer Ausbreitung nach Osten

Russlands Außenminister Sergei Lawrow hat am Montag in Moskau eine Rede in Richtung der Europäischen Union gehalten und sie eindringlich davor gewarnt, weiterhin eine Ausgrenzungspolitik gegenüber Russland zu verfolgen.

Der Minister nannte die derzeitige Situation alarmierend und sprach von einer "nie dagewesenen Vertrauenskrise". "Es entstehen wieder neue Trennlinien in Europa; sie verschieben sich weiter nach Osten und werden immer tiefer, wie Schützengräben an der Frontlinie."

Er warf EU-Vertretern vor, zu einer Mentalität des Kalten Krieges zurückzukehren, und beklagte, dass Phrasen wie "alter Feind" und "Eindämmung" routinemäßig verwendet würden. Dabei sei Russland ein Teil der europäischen Familie und sehr an "ehrlicher Zusammenarbeit" interessiert.

Es sei unmöglich, eine Politik im Interesse der EU-Bürger sowie der Menschen in Russland zu etablieren, wenn die EU vehement gemeinsame Räume ablehne. Er betonte einmal mehr, dass Russland sehr an einer aufrichtigen und konstruktiven Zusammenarbeit interessiert sei und sich dieser niemals verwehren werde.

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