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Israel: Terrorist greift zwei Männer an Haltestelle mit Messer an und wird erschossen

In Israel sind am Montag ein israelischer Soldat und ein Zivilist an einer Haltestelle von einem Mann mit einem Messer attackiert worden. Der Angreifer flüchtete, wurde aber wenig später von der israelischen Polizei erschossen. Die Behörden stuften den Vorfall als Terroranschlag ein. Der Angriff kommt inmitten einer angespannten Lage zwischen Israel und Palästina.

Elf Tage lang hatten sich die radikalislamische Hamas und das israelische Militär gegenseitig schwere Angriffe geliefert. Nach Hunderten Todesopfer trat Freitagnacht eine Waffenruhe in Kraft. Zuvor war die Lage vor Ort eskaliert, weil es zu Protesten und Krawallen gegen geplante israelische Zwangsumsiedlungen in Jerusalem kam.

Nach schweren Zusammenstößen bei den Protesten von Palästinenser mit israelischen Sicherheitskräften hatte die Hamas Raketen auf Israel gestartet und die militärische Angriffsspirale nahm ihren dramatischen Verlauf. Beide Seiten starteten Tausende Angriffe gegeneinander. Die Messerstecherei ereignete sich in Ostjerusalem, das Israel zusammen mit dem Westjordanland und dem Gazastreifen im Nahostkrieg 1967 erobert hatte.

Die Palästinenser wollen alle drei Gebiete für ihren zukünftigen Staat und sehen Ostjerusalem als ihre Hauptstadt an. Israel hat Ostjerusalem in einem international nicht anerkannten Schritt annektiert und betrachtet das gesamte Gebiet als seine vereinigte Hauptstadt.

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