Kurzclips

Den Haag: Mehrere Verhaftungen bei barbusigem Klimaprotest

Dutzende Aktivisten von "Extinction Rebellion" wurden am Freitag verhaftet, während sie vor dem Binnenhof in Den Haag für Klimagerechtigkeit protestierten. In dem Gebäude sind das niederländische Parlament und der Senat untergebracht. Während einige halbnackt mit Schildern in der Hand tanzten, forderte die Polizei dazu auf, den Ort zu verlassen.

"Wir denken nicht, dass wir verhaftet werden sollten, aber wir werden verhaftet werden und das ist schade, weil das nicht die Art ist, wie Demokratie sein sollte", sagte Lili Cleac, während sie auf dem Boden saß und an einen Verkehrsmast gekettet war. "Die Regierung sagt, es ist in Ordnung und sie versuchen, die Ziele (des Pariser Abkommen) bis 2050, 2040 oder was auch immer zu erreichen, was kein gutes Ziel ist. Wir sollten versuchen, diese Ziele in den nächsten paar Jahren zu erreichen. Ansonsten werden wir nur sehen, wie die Auswirkungen des Klimawandels immer schlimmer werden", so die Aktivistin weiter.

Der Protest war Teil der "Frühlingsrebellion", einer Reihe von Protesten, die in den vergangenen Monaten in den Niederlanden stattgefunden haben und die Regierung zu mehr Aufmerksamkeit für die Klima-Politik aufforderten.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team